Bo Grönlund ist Architekt und Professor am Center for Urbanism in Kopenhagen. Im Interview spricht er über die Unterschiede zwischen Wien und Kopenhagen und wie er sich nachhaltige Stadtlanung vorstellt. Weiterlesen →
Die Baukulturgespräche sind eröffnet. Abseits von Panelgästen sprach aspern Seestadt mit Wolfgang, der in Graz als Streetworker arbeitet.
Wenn man einen Stadtteil plant denkt man viel an alte Leute, an Gewerbe, das sich ansiedeln möchte aber oft nicht an die Jugendlichen. Worauf muss man achten, wenn man jungen Menschen einen guten Lebensraum bieten will?
Ich glaub es ist ganz wichtig, jungen Leuten genug Platz zu geben. Und diesen Platz auch zu respektieren. Damit meine ich allerdings nicht nur Parks oder Spielplätze wo man die Jugend hinsetzen wird, sondern ganz bewusst den öffentlichen Raum der Jugend zu Verfügung zu stellen. Egal ob das jetzt eine Bushaltestelle ist, oder in Graz der Jakominiplatz oder der Hauptplatz. Das ist eigentlich komplett egal, ich finde man muss einfach der Jugend die Möglichkeit geben sich dort zu erproben und sich mit der Gesellschaft auseinandersetzen zu können.
Wenn man jetzt das Beispiel Graz hernimmt. Dort verfolgen vor allem Wirtschaft und Tourismus ihre Interessen und schränken den Freiraum insofern massiv ein. Wie kann man das verhindern?
Sicher nicht mit einem Bettel- oder Alkoholverbot. Verbote bewirken nämlich genau das Gegenteil. Prinzipiell schafft das großen Unmut, vor allem unter den Jugendlichen. Verhindern kann man das denke ich dadurch, indem man die Toleranz von der Gesellschaft fordert, damit sie Jugendliche auch als Teil akzeptieren. Dass diese eben auch ihren Raum brauchen. Für mich geht wirklich die Pluralität vor.
Wäre es eine gute Möglichkeit Diversität in den Straßen herzustellen? Keine Einkaufsstraßen, sondern eben öffentliche Plätze ohne Konsumzwang, Gewerbe, Cafès etc…
Wenn einem das gelingt, dann ist es perfekt.Plätze ohen Konsumzwang sind essentiell.
Inwiefern sollte man also beim Planen eines Stadtteils schauen, dass es zu einem Austausch der Generationen kommt?
Theoretisch ist das sicherlich sehr wichtig. In der Realität sieht es allerdings oft anders aus. Ich finde es ist wichtig, nicht nur auf seiner eigenen Meinung zu beharren. Sondern auch mal nachzugeben. Wir versuchen in unserer täglichen Arbeit mit den Jugendlichen, diese andere Perspektive zu zeigen und einen Zugang zu ermöglichen. Damit auch die Jungen Kompromisse eingehen wollen.
Die Baukulturgespräche starten zwar erst morgen. Trotzdem gab es heute schon ein kleines Highlight zum Thema “Stadt der Zukunft”. Im sehr gemütlichen Ambiente des einzigen Italieners in Alpbach traf sich ein kleine Gruppe von Menschen zum sogenannten Fireside Talk mit Florian Lorenz. Weiterlesen →
Platz 1: Singapur
Platz 2: Norwegen
Platz 3: USA
Das sind der Reihe nach die Länder mit dem höchsten BIP pro Kopf. Wird Österreich in dieser Statistik den 8. Rang halten können? Und wird es möglich sein, als Wirtschaftsstandort Österreich auch in Zukunft attraktiv zu sein?
Raus aus Alpbach, nach Innsbruck. So lautete die Devise heute in der Früh. Um auch ein bisschen Abwechslung zu erfahren haben wir heute einen Bummel durch die historische Altstadt von Innsbruck gemacht und dabei einiges gelernt.
“Sozialsysteme nachhaltiger gestalten” – so lautete der Titel der durchwegs prominent besetzten Diskussion, die heute hier in Alpbach im Rahmen der Politikgespräche stattgefunden hat. Im Endeffekt wars ziemlich viel politisches Gerede mit wenigen konkreten Aussagen.
Auch das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten: unseren Ausblick vom Appartement aus, von vor 15 Minuten Weiterlesen →
Heute gibts wieder einige Stimmen zur Seestadt aspern hier am Forum. Einfach reinhören:
aspernometer 27.08.2012
Seit heute beehrt uns die Toguna von der Firma bene in Alpbach. Das runde “Häuschen” in grün steht im Otto-Molden Foyer des Congress Centrums Alpbach und ist jetzt schon Anziehungspunkt Nummer 1. Bis zum 1. September werden die aspern Forscher hier arbeiten, diskutieren und plaudern. Und natürlich Ideen zu aspern Seestadt einholen.
Wie viel aspern steckt in Alpbach? Um dieser Frage nachzugehen haben wir heute das aspernometer erfunden. Es soll herausfinden, was die Leute am Forum über die Seestadt wissen. Außerdem wollen wir wissen, was für die Teilnehmer des Forums im Hinblick auf Städtebau wichtig ist.
Hier zum Download klicken: aspernometer 26.08.2012
Reinvention – hope or hazard? Die Stipendiaten haben sich heute ihrerseits auf der Bühne gemessen. Mit Vorträgen über die Zukunft Europas. Von den Leuten, die heute ihre Ansicht auf der Bühne präsentiert haben, können wir noch einiges lernen. Die drei besten:
Warum hat die Jugend das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden? Weshalb gibt es zahlreiche Bewegungen wie die spanische Protestbewegung 15 M, aber keinen übergreifenden Lösungsplan? Protestieren junge Menschen nur des Protestes wegen? Oder steckt doch mehr dahinter? Weiterlesen →
Die Technologiegespräche wurden heute für beendet erklärt. In vielen Vorträgen, Arbeitsgruppen und Seminaren wurden Themen wie “Demographics and human resources”, Produktionsstandorte der Zukunft” oder “Schlüsselelemente erfolgreicher Innovationskulturen” Bearbeitet. Besonders gefallen hat uns der Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema “Global Earth Research – Forschung für die Zukunft der Erde”.

ex.alp: Das Otto-Molden Foyer im Congress Center ist ein wenig ausgestorben. Alle sitzten bei "Individualisierung als Basis für Bildung und Innovation ".
Im Rahmen der Technologiegespräche redete man am Forum Alpbach 2012 heute über Bildung. Markus Hengstschläger, Professor am Institut für Medizinische Genetik, hielt die Eröffnungsrede und präsentierte Bildungsministerin Claudia Schmied seine Wünsche zum österreichischen Bildungssystem. Seine Forderungen: anspruchsvoll und vielfältig. Weiterlesen →
Abseits von Anzugträgern und Podiumsdiskussionen lädt die Initiative “Mehrblick” Menschen mit Zukunftsideen auf die Alm. Drei Wochen lang wird auf der Bischoferalm, per Auto 8 min von Alpbach entfernt, diskutiert, philosophiert und initiiert. Der Untertitel des Projekts: Dialoge über die Praxis der Zukunft. Ein (Ideen)almbesuch Weiterlesen →
Robert B. Laughlin ist Uniprofessor an der Stanford University. Und er ist Nobelpreisträger. Die Auszeichnug hat er 1998 für seineTheorie zum fraktionellen Quanten-Hall-Effekt erhalten. Weiterlesen →
Heute haben in Alpbach die Technologiegespräche begonnen. In den nächsten Tagen werden hochrangige Vertreter der Technikwelt ihre Erkentnisse teilen. Begonnen haben die Gespräche heute Vormittag mit einem Technologiebrunch. Weiterlesen →
Beim Universitätenforum “Migration – Bildung – Jugend” erklärt Wolfgang Lutz vom Wittgenstein Center für Demographie und Humanressourcen demograohische Prozesse und Lösungsmodelle im Spannungsfeld abnehmender Bevölkerungszahlen. Weiterlesen →
Die Alpbacher Perspektivgespräche entwickelten sich zu einer lebhaften Diskussion zwischen den geladenen Gästen und dem jungen Auditorium. Bis Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl seinen Platz räumte. Weiterlesen →
Heute haben wir in der Region Reith im Alpbachtal eine Umweltverträglichkeitsprüfung der anderen Art durchgeführt – mit Erfolg: Die Umwelt hier ist sehr verträglich. Das sich ebenfalls als schönster Blumenort bezeichnende Reith hat mit dem kleinen See als Naherholungsgebiet und der charmanten Bergwelt rundherum das Zeug zur Entspannungs- und Freizeitoase.
Im Gespräch erklärt uns die Wiener Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sonja Wehsely, wie man ein angepasstes medizinisches Versorgungssystem in aspern Die Seestadt Wiens integrieren kann. Weiterlesen →
In Alpbach werden Demokratie und Freiheit groß geschrieben. Darum gabs heute eine spontante Solidarisierungskundgebung. Weiterlesen →
Am letzten Tag der Gesundheitsgespräche redeten wir mit Dr. Klaus Vavrik über gesundheitsfördernde Maßnahmen für Kinder und Jugendliche. Vavrik ist u.a Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundeit. Ideen zu aspern hat er viele, am liebsten wären ihm viele Döfer in einer Stadt. Mal sehen, ob aspern Seestadt das gelingt. Weiterlesen →
Zum Abschluss der Alpbacher Gesundheitsgespräche dikutieren Größen aus dem Bereich Gesundheit und Soziales zum Thema “Verantwortung für Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik”
Expedition Alpbach on Tour! Heute war Wandertag! Dafür sind wir mit der Gondel auf über 1800m gefahren und den Panoramarundweg entlanggeschlendert.
Sabine Liebentritt ist Geschäftsführerin des Bundesweiten Netzwerks offener Jugendarbeit (Boja). Auf der sonnigen Terasse des Kongresszentrums sprachen wir mit ihr über die junge Generation, Einkaufszentren und Skateboarder. Weiterlesen →
Welche Bildung braucht die Jugend? Dieser Frage geht das Seminar mit der Nummer 11 hier in Alpbach nach. Heiner Barz, Professor für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Ulrich Erhard, Systemischer Organisationsberater, denkmodell GmbH, Berlin und Gerhard Deny, Selbständiger Lehrer für Deutsch, Lehrerkooperative, Frankfurt am Main diskutieren Bildung.
Im Interview spricht Heinz Fassmann, Professor für angewandte Geographie an der Uni Wien, über demographische Gegebenheiten in Österreich. Wien erwähnt er als Ausnahmebeispiel in Österreich. Und er erklärt, wie sich die Migration auf aspern Die Seestadt Wiens auswirkt.
Samstag, der dritte Tag des Forums. Der Himmel ist blau, die Temperaturen angenehm warm und die Terasse des Kongress Zentrums gut und gern besucht. Nur etwas hat dem sonnigen Panorama-Treffpunkt noch gefehlt: die aspern Seestadt Liegestühle. Diese sind jetzt da und laden zum Tratschen, Sonnenliegen und Verweilen ein. Bei den ersten Besucherinnen kommt schon Urlaubsstimmung auf. Hoffentlich nicht zu starke. Die nächste Seminarrunde geht nämlich schon in einer Stunde weiter. Und die Gesundheitsgespräche stehen ebenfalls wieder am Programm. Diesmal präsentieren sich österreichische JungforscherInnen dem Publikum.