ex.alp: schnelle oder langsame Stadt?

„Ich sehe aspern Die Seestadt Wiens als eher langsame, gelassene Stadt, in der Menschen promenieren, entspannt ihrer Wege gehen, für die Hektik und die Beschleunigung gibt es ja die City“ meint Othmar Pruckner, Redakteur des Wirtschaftmagazins „Trend“ bei der Begegnung mit ex.alp.

Welche Bedeutung hat der Faktor Zeit für die Entwicklung einer neuen Stadt? Alltage werden komplexer, an Stelle von linearen Wegeketten treten komplizierte Mobiliätsmuster, der Terminkalender einer Familie gleicht mit mehreren Jobs, Kinderbetreuung, Hausarbeit, Einkauf, Ehrenamt dem des mittleren Managements in Unternehmen. Weiterlesen →

ex.alp: Nachhaltige Lebensstile mehrheitsfähig machen? Geduld!

Roman Mesicek ist einer der Macher der neuen Zeitschrift „Enorm“, ein Magazin für nachaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum, davor war er viele Jahre Geschäftsführer von Respact, der CSR Initiative der Industriellenvereinigung. Er hat sich also intensiv mit der Vermittlung von Nachhaltigkeit befasst. Ex.alp erörtert mit ihm die Frage, wie nachhaltige Lebensstile – im wahrsten Sinn des Wortes – in aspern Seestadt „einziehen“ können.

Ganz entscheidend ist, nicht von einem „idealen“ Menschenbild auszugehen, und nur maßgeschneiderte Angebote zu kreieren, das birgt die Gefahr eines Öko- oder Bobo-Ghettos. Es wird Nachhaltigkeits-Pioniere geben, wie etwa jetzt schon die Baugruppen. Aber die Vielfalt macht eine Stadt aus, umso mehr eine Stadt, die sich die Zuschreibung „sozial nachhaltig“ auch verdienen will. Es braucht also planerisches Fingerspitzengefühl in der Balance zwischen konsequenter Umsetzung von Nachhaltigkeits-Kriterien bei gleichzeitiger Vermeidung eines Nischenproduktes. Weiterlesen →

ex.alp: Soziale Nachhaltigkeit durch CPP: Community Public Partnerships

Daniel Domscheit-Berg, ehemals Wikileaks, Gründer von openleaks beim Forum Alpbach: „Für das Agieren von Behörden und Verwaltungen mit Daten braucht es eine Balance von Transparenz und Geheimhaltung, jedenfalls sollte nicht die Geheimhaltung der Standard sein … Wir sind alle verantwortlich und delegieren diese Verantwortung nach wie vor zu sehr an einige wenige.“

Mit seiner Frau, Anke Domscheit-Berg, Expertin und Beraterin für open government, führt ex.alp ein Gespräch über Chancen für soziale Nachhaltigkeit, mehr Miteinander, gelebte Nachbarschaft und Solidarität durch digitale Medien. Aus ihrer Sicht gibt es zumindest drei spannende Bereiche, die auch für die Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens wertvoll sein könnten: Weiterlesen →

046_20110826_skater001_20110826_skater004_20110826_skater010_20110826_skater011_20110826_skater015_20110826_skater019_20110826_skater020_20110826_skater025_20110826_skater026_20110826_skater032_20110826_skater034_20110826_skater041_20110826_skater043_20110826_skater

Friday Night Skater besuchen aspern Seestadt PUBLIK

Freitag, 26. August 2011, Wien, Heldenplatz: 1.600 Inline-Skater und Biker machen sich mit ihren rollenden Fußbekleidungen bzw. Drahteseln auf den weiten Weg Richtung Nordosten. 700 von ihnen schaffen es bis ans Ziel, aspern Die Seestadt Wiens. Dort wurden sie von Claudia Nutz, Vorstand der Wien 3420 AG, und von Daniel Aschwanden (content.associates), Kurator von aspern Seestadt PUBLIK begrüßt, mit Wasser und Bio-Äpfeln bewirtet. Weiterlesen →

mesicek_c_plansinnstand_c_plansinnstand2_c_plansinnliegestuehle_c_planSinn

ex.alp: Inseln der Ruhe

Der ex.alp Stand und die Mini-Lounge im Freien sind so gut wie immer besetzt. Besonders beliebt sind die auffälligen Sessel von Neudörfler, da sie im hektischen Treiben ein wenig Ruhe ermöglichen. Hier finden auch die meisten Gespräche und Interviews im Rahmen der ex.alp Expedition statt.

ex.alp: Ilija Trojanow: „Wien ist exotisch“

Ilija Trojanow, der gefeierte Autor von packenden Geschichten zu globalen Themen, nahm bei Forum Alpbach an einer Diskussion zur Rolle der Literatur im Umgang mit einer ungerechten Welt teil. Im Gespräch mit ex.alp spricht der Kosmopolit über seine ambivalente Beziehung zu Wien, die Stadt in der er derzeit lebt.

In Ihrem aktuellen – erst heute vorgestellten – Roman „Eis Tau“ verzweifelt ein Forscher am Schmelzen der Gletscher und vor allem an der Ignoranz der Gesellschaft und zieht daraus radikale Konsequenzen. Sie haben das Buch als „Liebesgeschichte“ zwischen einem Menschen und dem Eis bezeichnet. Sie leben in Wien und sind ja dort im Projekt „Augartenstadt“, einem Gegenentwurf zum gegenwärtigen politisch-administrativen System in Wien, aktiv. Ist dieses Engagement ein Ausdruck einer ähnlichen – fatalen – Liebesgeschichte zwischen Ihnen und der Stadt?

Die Augartenstadt ist eine spielerische Variante nicht existierender Basisdemokratie, sie reiht sich ein in eine Bewegung in vielen europäischen Städten für „mehr Stadt“, eine Stadt, in der Bürger vieles selbst entscheiden können. Es ist ein theatralischer Raum, der aufzeigt, wie es sein könnte. Es ist das auch ein gutes Beispiel für die Wirkung von Kultur auf die Politik: kulturelle Imagination zeigt einen Weg für die Umsetzung von neuem, anderem. Weiterlesen →

Besuch der SchülerInnen des UKI Hauptschulabschluss-Projekts

25. August 2008: Bei 35 Grad im heißen Klassenzimmer schwitzen? Da machen wir doch lieber einen Ausflug in die Seestadt Aspern, dachten sich 16 Schülerinnen und Schüler des  Hauptschulabschlussprojekts für jugendliche MigrantInnen und ihr Lehrer Patrick Fabian. Zeichenstifte eingepackt und los ging´s vom Treffpunkt U2 Aspernstraße. Genügend ReCycle Räder waren da (Istvan sei Dank!), und so waren die 3 km schnell geschafft. Zum Glück spendete die Aspernjurte Schatten, zufällig hat diese der Zeichenlehrer gebaut ;-) . So konnten einige Kunstwerke zum Thema „ Wie sollte meine Seestadt aussehen?“ entstehen. Kommentar eines Teilnehmers: „Was kostet hier der Quadratmeter?“ Scheint wohl gut vorstellbar, hier zu wohnen.

ex.alp: Alpbach heuer: „Schönheit“

Alpbach ist eine Marke. Ein Tiroler Dorf wird mit einem Kongress identifiziert. Wie sehr ist das Forum Alpbach tatsächlich in jener Gemeinde verankert, die international als Synonym für internationalen Diskurs gilt? Anlass für eine kleine Feldforschung: ich begebe mich ins Dorf und starte eine kleine Umfrage: „Kennen Sie das Thema des heurigen Forums?“

Ich gebe zu, es handelte sich um keine wissenschaftliche Recherche. Dennoch war das Ergebnis ein wenig überraschend: weder eine Taxifahrerin, noch eine Bäckerin, eine Kassierin im Drogeriemarkt oder ein hier ansässiger Veranstaltungstechniker oder eine Bäuerin können mir das heurige Thema nennen: Gerechtigkeit. Als ich die Befragten mit dem Thema konfrontiere, ernte ich Überraschung: das sei ja gar kein abgehobenes Thema. Weiterlesen →

Junior AlpbachJunior AlpbachJunior AlpbachJunior AlpbachJunior AlpbachJunior Alpbach

ex.alp: Wie schnell breitet sich ein Grippevirus aus?

Als ich in der Pause den Saal betrete, liegen ein paar Jugendliche am Boden – gemütliche Mittagspause? Nein, sie wurden gerade vom Grippevirus infiziert. Auch Lehrerinnen sind darunter, nur ein Lehrer – laut Schulärztin der Eigenbrötler – geht nie ins Lehrerzimmer, daher wurde er bis jetzt nicht angesteckt. Weiterlesen →

elisabeth_senn_c_plansinnKopie von slow_jause_c_plansinnschafalm_c_plansinnslow_food_tirol_c_plansinn

ex.alp: Essbare urbane Landschaften…

…fordert Elisabeth Senn, Architektin und Präsidentin von Slow Food Tirol. ex.alp trifft sie im Rahmen eines internationalen Slow-food Picknicks auf der Schafalm, etwas außerhalb von Alpbach. Dort genießen überwiegend die Studierenden des Forums ein liebevolles Buffet lokaler und regionaler Slow-Food Produkte und werden in die Gedanken des Slow Food eingeführt.

Auf die Frage, was aspern, die Seestadt Wiens auf dem Weg zu den Lebensstilen des 21. Jahrhunderts braucht, antwortet sie: „Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität, eine Besinnung auf Lebensmittel statt Waren, Versorgung zu einem relevanten Teil durch lokal und regional ansässige KleinproduzentInnen“. Weiterlesen →

Kinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni AlpbachKinderuni Alpbach

ex.alp: Was haben Kohlenhydrate und Schnecken gemeinsam?

Chiralität, auf deutsch Händigkeit, ist das Stichwort zu dem sich die jüngsten TeilnehmerInnen des Forum Alpbach den Kopf zerbrechen. Klingt kompliziert und für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren wenig spannend. Doch dem lebendigen Vortrag von Helma Wennemers, Professorin am Department für Chemie der Uni Basel, gelingt es wunderbar, die Kinder der Ö1 Kinderuni Alpbach für dieses spröde Thema zu begeistern und sie zum Staunen und Lachen zu bringen. Weiterlesen →

ex.alp: Klimagerechtigkeit: Mit mehr Hirn oder Herz?

Mary Robinson, die ehemalige Präsidentin Irlands und eine der herausragenden Persönlichkeiten des heurigen Forum Alpbach, hat sich in den letzten Jahren großes Ansehen als Exponentin der Förderung von Menschenrechten und Klimaschutz erworben. Ihr Konzept: Klimagerechtigkeit!

Als Gründerin der Mary Robinson Foundation for Climate Justice fordert sie die Verknüpfung, ja Versöhnung der Anliegen Menschenrechte, angemessener wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz. Die Rettung des Weltklimas dürfe nicht auf Kosten der ärmeren und benachteiligten Regionen gehen. Es gebe ein Menschenrecht auf wirtschaftliche Entwicklung. Klimagerechtigkeit sei daher eine Frage der Fairness zwischen wirtschaftlich stärkeren und weniger gut entwickelten Teilen der Erde.

Weiterlesen →

ex.alp: Knappheit als Innovationsmotor

Zum Thema „The Digital City of Tomorrow“ treffen sich in Alpbach ExpertInnen von Firmen wie ÖBB, IBM, Masterconcept Salzburg, Wiener Stadtwerke, Center of Mechatronics und eine Wissenschafterin aus Belgrad.

Thema ist – wie auch in anderen Arbeitskreisen – die Smart City, in der hohe Lebensqualität inklusive effizienter, nachhaltiger und intelligenter Services geboten wird. aspern Die Seestadt Wiens wird all das den zukünftig dort arbeitenden und wohnenden Menschen bieten können. Weiterlesen →

Fotorückblick: “touch down & take off” in PUBLIK

Am Mittwoch, 24. August 2011, lud das pink zebra theatre  zum spektakulären Ausklang seines Theater- und Performance-Experiments “super zoom” nach aspern Seestadt. Titel der abendlichen Freiluftveranstaltung: “touch down & take off“.

Mit: AIKO / Kazuko Kurosaki, El Diabolero, Vanja Fuchs, peter fuxx, Mmakgosi Kgabi (Botswana/Südafrika), Awelani Moyo (Simbabwe/Südafrika), Porcelain Hip undGäste(* BLUE, BIRD and KING * u. a.), ‘transformation’ by Angel

Hier geht’s zur Fotogalerie: Weiterlesen →

Small Scale Big Chance

Man muss sehr leicht sein, um seinen Willen zur Erkenntnis bis in eine solche Ferne und gleichsam über seine Zeit hinaus zu treiben, um sich zum Überblick über Jahrtausende Augen zu verschaffen und noch dazu reinen Himmel in diesen Augen! Man muss sich von vielem losgebunden haben, was gerade uns Europäer von heute drückt, hemmt, niederhält, schwer macht. Der Mensch eines solchen Jenseits, der die obersten Wertmasse seiner Zeit selbst in Sicht bekommen will, hat dazu vorerst nötig, diese Zeit in sich selbst zu «überwinden» es ist die Probe seiner Kraft – und folglich nicht nur seine Zeit, sondern auch seinen bisherigen Widerwillen und Widerspruch gegen diese Zeit, sein Leiden an dieser Zeit, seine Zeit-Ungemässheit, seine Romantik.

Friedrich Nietzsche

ex.alp: Eine Mobilitätstablette gibt es nicht!

Die Konzentration von Menschen, Produkten und Services kann in Städten enorme Dichten erreichen und ubiquitäre Kommunikationstechnologien lassen reale und virtuelle Distanzen zusammenschrumpfen, doch das Bedürfnis nach Mobilität verändert sich nicht. Das Zeitbudget für die tägliche Mobilität ist seit Jahrzehnten nicht gesunken, aber die zurückgelegten Distanzen haben sich signifikant erhöht (vgl. Axhausen, ETH Zürich, zitiert von Katja Schechtner in Alpbach).

Weiterlesen →

Princess Palace von Bernhard Weber und Cornelia Dorfer

Am Gelände von aspern der Seestadt Wiens kann man jetzt – wenn man ein wenig sucht – die begehbare Skulptur “Princess Palace” von Bernhard Weber und Cornelia Dorfer entdecken. Zusammen gezimmert aus vorgefundenen Materialien, soll die Arbeit dazu einladen allerlei Dinge die sich am Flugfeld finden, im Innenraum der Hütte zu drapieren. Weiterlesen →

Wofür es sich zu leben lohnt – Elemente materialisitischer Philosophie von Robert Pfaller

Lust zur Unlust

Robert Pfaller erklärt “Wofür es sich zu leben lohnt”

Ob Rauchen, Alkoholtrinken, Fleischessen oder Sex – vieles steht heute gesellschaftlich unter Verdacht. Vielleicht mehr denn je. Was ist bloß los? Der Wiener Kulturphilosoph Robert Pfaller ist dieser Frage in seinem Buch “Wofür es sich zu leben lohnt” nachgegangen.

Ob mit oder ohne Reißleine – das Leben spürt man da am intensivsten, wo der Tod am nächsten ist. In Extremsituationen beschleunigt das Herz, Adrenalin jagt durch die Adern und wir fühlen uns lebendig. Aber alles, was Spaß macht, ist entweder teuer oder gesundheitsschädigend. Egal, was wir tun, wir leben in einer Art Kokon, der uns immer vor dem harten Fall schützt. Wir feiern, wenn wir sollen. Wir trinken Cola ohne Kalorien, rauchen Zigaretten ohne Zusatzstoffe und trinken Bier ohne Alkohol. All das versetze uns in eine Art “vorzeitige Leichenstarre”, erklärt Robert Pfaller. Weiterlesen →

MONSTERFRAU

Photoshooting in aspern Seestadt PUBLIK mit  Lena Wicke-Aengenheyster.

Sie ist die Göttin der ersten Minute. Was hat sie zu sagen? Queen Mother begreift ihren Körper als Kapital. Es geht um Wertigkeiten, um Geld, um Unendlichkeit, um  Souveränität. Die sagenhafte Präsenz von Lena Wicke-Aengenheyster zieht  Zuschauer in ihren Bann. Ein einmaliges Erlebnis. Aber sehen Sie selbst: Weiterlesen →

ex.alp splitter / zitate / links

“Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.” (Eleanor Roosvelt)

„Statt uns einzureden, dass es so etwas gebe, wie eine ideale Bevölkerungsstruktur, die wir wiederherstellen müssten, täten wir besser daran, die Arbeitswelt, das Bildungssystem und die Altersvorsorge dem unabänderlichen Alterungsprozess anzupassen.“ (Miegel, FAZ, zitiert von Alexia Fürnkranz-Prskawetz, Professorin der Mathematischen Ökonomie, Wien)

Fast Company has consolidated over the years as the trendy business magazine”, sagt der Ökonom Esteve Almirall im Interview mit ex.alp. Weiterlesen →

ex.alp Büchertisch

Am Alpbacher Büchertisch zu finden sind Publikationen zu den hier besprochenen Themen.

The Spirit Level: Why more equal Societies almost always do better / Kate Pickett und Richard Wilkinson

Das Prinzip Empathie / Frans de Waal
Egoismus ist out, denn Stärke allein hilft im Leben nicht weiter. Frans de Waal zeigt, warum wir uns aus guten Gründen im richtigen Moment solidarisch und kooperativ verhalten sollen. Weiterlesen →

ex.alp: Mit dem Rollator über Wurzeln?

„Wir brauchen keine Altenheime am Waldrand denn mit dem Rollator kann man nicht über Wurzeln gehen. Viel eher sollten sie mitten in der Stadt liegen“, meint Helmut Brand, Professor of European Public Health in Maastricht. Damit spricht auch er von einer Integration von Jung und Alt, einem Nebeneinander von Schulen und Altenheimen und einer funktionierenden Nahversorgung als Maßnahmen gegen die Verödung der Städte.

Weiterlesen →

aspern Seestadt dadaXinvisible City in aspern Seestadtinvisible city in aspern SeestadtZeichenstunde in aspern SeestadtUrban Gardening Ferienspiel in der Seestadt II (c) dadaXUrban Gardening Ferienspiel in der Seestadt III (c) dadaXUrban Gardening Ferienspiel in der Seestadt IV (c) dadaX

ex.alp: Schrebergarten Catering

Zum Berliner Festival Überlebenskunst wurden die insgesamt 70.000 Schrebergarten-BesitzerInnen aufgerufen ihre Produkte zum Catering des Festivals beizutragen. Vom Kaninchen bis zur Tomate wurde das Festival tatsächlich lokal versorgt. Weiterlesen →

ex.alp: Frontalangriff auf die Komplexität

Auf die Frage von ex.alp was er tun würde, hätte er die Aufgabe, einen neuen Stadtteil zu entwickeln, meint Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter der Abteilung für Zukunftsforschung und Trendtransfer der Volkswagen Aktiengesellschaft, dass er sich zuerst einmal für drei Monate in Wien „einschließen“ würde, um Wien zu studieren, zu erfahren, was auf Wiens Straßen los ist, welche Transiträume es gibt, was die Menschen glücklich macht und woraus die Wiener ihre Kraft schöpfen in Wien zu leben. Auf jeden Fall würde er auf Gelegenheiten für menschliche Kontakte und tatsächlichen Erfahrungsaustausch zwischen Jungen und Alten setzen. „Die Stadt der Zukunft muss anpassungsfähige Hausarchitekturen bieten, die mit den Menschen mitwachsen können. Kurze Mobilitätswege in unmittelbaren Wohnumfeld mit vielfältigen Dienstleistungen müssen gegeben sein“.

Weiterlesen →

ex.alp: Das gemeinsame gute Leben zur Bekämpfung der Armut

Es seien die Beziehungen, die Armut verhindern bzw. reduzieren ist sich Michaela Moser sicher. Im Interview mit ex.alp hält die Vizepräsidentin der Armutskonferenz ein Plädoyer für die Reduktion von Armut durch nachbarschaftliches Zusammenleben. „Wenn Menschen Beziehungen aufbauen, dann versuchen sie auch sich gegenseitig zu unterstützen“, so Moser. Das Erkennen von Einkommensdisparitäten in unmittelbarer Nachbarschaft sei Motivation genug, Menschen mit geringerem Einkommen unter die Arme zu greifen.

Weiterlesen →

ex.alp: Stille

Das war heute das einheitliche Credo auf meine Frage, was denn unabdingbar wäre für die Lebensqualität in einer neuen Stadt wie aspern Seestadt. Am Gespräch beteiligt war eine Runde von jungen innovativen Geistern, die ich auf der von ihnen ins Leben gerufenen Ideenalm – hoch über den Dächern von Alpbach – besuchte. Weiterlesen →

ex.alp: „Nicht alles ist planbar!“

… sagt Karl Wurm im Interview mit ex.alp und ergänzt „die Entstehung einer Stadt ist ein Prozess, der seine Zeit braucht. Leider ist dafür meist weder Zeit noch Geld vorhanden“. Der Obmann des Österreichischen Verbands für gemeinnützige Bauvereinigungen tritt in seinem Vortrag im Arbeitskreis „Nachhaltige Wohnungspolitik – ein europäisches Thema“ sehr stark für die Agenden der sozialen Nachhaltigkeit ein. Wurm ist davon überzeugt, dass der Trend im Wohnbau von Vorzeigearchitektur weg hin zur Bedeutung der soft facts führt. Aspekte wie die soziale Struktur, die Art des Zusammenlebens würden zusehends relevanter.

Weiterlesen →

aspern Liegestühle schaffen Raum in Alpbach. (c) PlanSinnaspern Liegestühle schaffen Raum in Alpbach. (c) PlanSinnaspern Liegestühle schaffen Raum in Alpbach. (c) PlanSinnaspern Liegestühle schaffen Raum in Alpbach. (c) PlanSinnaspern Liegestühle schaffen Raum in Alpbach. (c) PlanSinn

ex.alp: aspern Die Seestadt Wiens schafft Räume

Draußen vor dem Konferenzzentrum des Europäischen Forum Alpbach heben sich vier grüne Liegestühle von der noch immer saftig grünen Wiese ab. Zwischen den Fahnenmasten und einer Schiffskulptur bieten sich von den Stühlen aus ein wunderbarer Blick in die prächtige Berglandschaft und Platz für eine Mittagsrast im Schatten, einen Aperitif in den Abendstunden oder auch als geschützter Ort.

Weiterlesen →

ex.alp: Peer Drive Clean

Mit der Frage „Welche Vorschläge haben Sie, um die Gesundheit unserer Kinder zu verbessern?“ wird der Arbeitskreis „Gesunde Kinder – Unsere Verantwortung für die Zukunft“ eröffnet.

Die Teilnehmenden stammen aus Berufen wie Kinderchirurgie, Nachbarschaftszentrum, Pharmaindustrie, Ärzteschaft, Marketing, Psychologie, Fachhochschulen und Universitäten, Apotheken, Rheumabetreuung, Bundeswehr, Wirtschaftskammer, Ernährungsberatung oder der Slow Food Bewegung.

In den Diskussionen werden vielerlei Forderungen aufgestellt wie zum Beispiel, dass das Recht der Kinder in die Verfassung aufgenommen werden muss, da sie schutzwürdig sind und ihre Rechte gesichert sein müssen.

Weiterlesen →

ex.alp: “Wer die Jugend verliert, verliert die Zukunft”

aspern Die Seestadt Wiens will gerade das nicht, denn das Miteinander der Generationen ist eine der wichtigsten Visionen.

Klaus Vavrik, Kinderarzt und Vizepräsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, geht in seinem Vortrag „Gesunde Kinder – unsere Verantwortung für die Zukunft“, darauf ein, wie wir Umwelten und Systeme schaffen können, die den Ansprüchen der jungen Generation gerecht werden. Im Interview für ex.alp erzählt er aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Auf die Frage, welche Maßnahmen er in einer neuen Stadt zur Förderung der Gesundheit der Kinder setzen würde, meint er, das Allerwichtigste sei ein gesundheitsfördernder Lebensraum, das heißt vielerlei verschiedene Bewegungsmöglichkeiten wie Grünräume, Kindergärten, ein Schwimmbad, Sportplätze etc.

Weiterlesen →