Als das Telefon läutet, bin ich im ersten Moment überzeugt, dass es jener Anruf ist, auf den jeder Schriftsteller insgeheim wartet. Ein paar Minuten später weiß ich: Eine Gruppe von Menschen hält es für sinnvoll, mich einzuladen, die Entstehung einer Siedlung an der Stadtgrenze zu beobachten und zu kommentieren. Ich bin überglücklich. Es gibt Menschen, die von mir etwas über soziale Belange hören möchten. Zweifellos unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich Bezüge mit Vorliebe indirekt herstelle und auf bestimmte Missstände mit Hilfe subtiler Bemerkungen eingehe. Wieso wäre man ansonsten auf mich verfallen? Ich werde genau hinschauen. Aber es ist nicht nur das. Ich frohlocke, weil im Grunde alles in mir Architektur ist. Entwurf, Fundament, Konstruktion, Baustellen für einen Lebensraum, die nur darauf warten, in Worte gefasst zu werden. Mein Kopf steckt voller architektonischer Ideen. Aufriss, Umriss, Grundriss. Zum Beispiel bin ich einem uralten Traum zufolge für alle anderen nicht sichtbar. Ich halte mich von ihnen unbemerkt in ihrer Umgebung auf, höre, was sie sagen, höre, was gar nicht für mich bestimmt ist, überrasche jemanden, der etwas gesagt hat, vielleicht sogar mit Kenntnissen, von denen er nicht weiß, wie um alles in der Welt ich sie mir habe verschaffen können. Bislang bin ich diesem Ziel trotz intensiver Bemühungen keinen Schritt näher gekommen. Meine Taktik besteht darin, mich unter das Sofa im Wohnzimmer zu legen und zu warten, ob irgendwer darauf Platz nimmt und mit jemand anderem, der oder die sich ebenfalls dort hinsetzt, eine Unterhaltung beginnt. Zur Not würde es auch reichen, wenn eine Person von meinem Sofa aus telefoniert. Aber auch das ist unwahrscheinlich. Ich lebe allein. Und warum sollte jemand in meiner Wohnung Vertraulichkeiten ausplaudern? Schließlich könnte sein Telefon abgehört werden. Das ist heute keine Seltenheit mehr. Ich liege also oft stundenlang unter dem Sofa und weiß doch, dass es vergeblich ist. Da unten habe ich Zeit, über verschiedene Dinge nachzudenken. Es ist auch bereits vorgekommen, dass ich unter dem Sofa liegend eingeschlafen bin. Aus meinen Gedanken werden dann Träume, ein Nachdenken, das sich dem Diktat der Vernunft entzieht.
Von Freitag, 23. September bis Sonntag, 25. September 2011 fand in aspern Seestadt PUBLIK in:visible:city statt. In Holzquadern und am Gelände des ehemaligen Flugfeldes präsentierten TeilnehmerInnen ihre Visionen von der Stadt der Zukunft. Das in:visible city Wochenende wurde umrahmt von Blasmusik, Biomarkt mit regionalen Produkten, realen und virtuellen Führungen, Frühschoppen, Workshops für Kinder, Jugendliche und TänzerInnen. Weiterlesen →
Beim Gedanken an meinen schriftstellerischen Stil stellt sich die Frage, ob es mir eines Tages gelingen wird, mit meinem Schreibtisch zu verwachsen. Dazu ziehe ich mich aus, lege sämtliche Kleidungsstücke ordentlich zusammen und arrangiere sie auf der Tischplatte, als handle es sich um Lampe, Aschenbecher und Lieblingsstift. Dann ziehe ich sämtliche Laden aus dem Schreibtisch, hänge die Türen der seitlichen Fächer aus und krieche von unten in das hölzerne Gestell. Wo die mittlere Lade war, blicke ich jetzt hindurch wie durch den Sehschlitz am Visier eines robusten Helmes. Mein Blick fällt auf den Schreibtischsessel, auf dem niemand sitzt. Meine Beine lassen sich abgewinkelt in den seitlichen Fächern meines Schreibtisches unterbringen, meine Arme verlaufen entlang des Gehäuses der schmäleren Laden links und rechts. Wo sich die Griffe der seitlichen Laden befanden, schauen jetzt meine Hände heraus, als gehörten sie zum Inventar des Tisches. Oder als habe sich ein Mensch in einen Tisch verwandelt, nur eben nicht vollständig. Das da waren seine Kleider, das da sind seine Finger.
Gelände von aspern Die Seestadt Wiens
aspern Infopoint, Ecke An den Alten Schanzen / Johann-Kutschera-Gasse, 1220 Wien
Infos: +43 / 1 / 33660099
Anreise mit dem Auto:
Zufahrt über Groß-Enzersdorfer Straße, auf Höhe Lannesstraße vis-à-vis Richtung Rollbahn
Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad:
Öffentlich: U2 bis Aspernstraße, weiter mit dem Bus 97 A bis An den Alten Schanzen
Anreise mit dem Shuttlebus:
Bei Veranstaltungen bietet aspern Seestadt PUBLIK kostenlose Shuttlebusse von/nach U2 Aspernstraße. Infos dazu finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungshinweisen.
Anfahrtskarte zum Download
von Sylvia Kummer
Der Beginn einer Recherche für ein Projekt setzt stets mit einer intensiven Phase der Beobachtung, des „Erspürens“ ein, gefolgt von fotografischen sowie skizzenhaften Aufzeichnungen. Die Reflexionen des Erlebten werden sodann im Atelier weiterverarbeitet und finden sich anschließend in meinen künstlerischen Arbeiten wieder. Das Nicht-Sichtbare, Transzendente, Wiederholbare – und doch nicht Wiederholbare – übt von jeher Faszination auf mich aus und verdient, aufgezeichnet werden. Dabei ist jede einzelne Phase ein Experiment, weil sich nie voraussagen lässt, wie sich ein einzelnes Projekt entwickeln wird. Weiterlesen →
von experimonde
Was ist die unsichtbare Stadt, was ist das Unsichtbare einer Stadt?
Diese Fragen geben den Rahmen für den in Gang kommenden langfristigen Diskurs zwischen experimonde | die Welt des Experiments und jungen Menschen.
Natürlich ist das (noch) nicht Gebaute das Unsichtbare und damit auch “die unsichtbare Stadt”.
Phantasie, Imaginationskraft, Experiment und Planung stehen zeitlich VOR dem Sichtbaren, dem Gebauten. Danach treten diese Unsichtbarkeiten in den HINTERgrund.
In diese Gedankenexperimente bettet experimonde seine Mission ein: Räume schaffen für Experimente im Kontext von nachhaltiger Baukultur. In den Köpfen und in der Realität.
Junge Menschen werden damit zu Grundlagenforschung eingeladen.
von Felix Richtsfeld
Ich würde gerne einen Quader nutzen um eine Give Box darin zu installieren.
Der Plan wäre einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem alle jederzeit Dinge deponieren können, die sie nicht mehr brauchen und verschneken wollen, und genauso alle jederzeit Dinge mitnehmen können die ihnen gefallen. Es ist kein Tausch, sondern ein eigenverantwortliches Geben und Nehmen.
Sollte dieses Projekt zur Umsetzung kommen würde ich versuchen in dem Holzquader einige Regale aufzustellen oder sonstige Ablageflächen zu schaffen. Weiters würde ich versuchen einige Dinge heranzubringen und die Aktion auch über facebook etc. bekanntzumachen und Leute einzuladen, Dinge, die sie verschenken wollen, mitzubringen.
Zu der Idee inspiriert wurde ich durch bereits existierende Give Boxes.
Seit wenigen Tagen ist in Wien die erste Give Box im Einsatz. Es gibt sie auch in Berlin, Hamburg und einigen anderen deutschen Städten.
Ich habe etwa 2 Jahre das Kost-Nix-Eck in Tüwis Hofladen mitbetreut und dabei sehr gute Erfahrungen mit dieser Art der Umsonst-Ökonomie gemacht.
von Der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien
Kunst am Bau wird meist stiefmütterlich behandelt. Wenn überhaupt, dann werden KünstlerInnen erst mit dem fertigen Bauwerk konfrontiert um Beiträge zu liefern. Besser wäre es, KünstlerInnen in einer frühen Planungsphase einzubeziehen, damit Kunst nicht zur „Behübschung“ wird, sondern zu einem integrierten Bestandteil des Bauwerks.
von der TU Braunschweig, Institut für Städtebau und Landschaftsplanung
Im Sommer 2011 beschäftigte sich eine Gruppe von Studierenden der TU Braunschweig unter der Leitung von Prof. Fiedler und mit Unterstützung durch Prof. Brederlau (Entwurfsmethodik) und Prof. Kiefer (Landschaftsarchitektur) mit den Potentialen im nördlichen Abschnitt von aspern Seestadt. Ausgehend von konkreten Impulsen zur Überarbeitung des Masterplanes (Verkehrsanbindung, Grünbrücke, Strassenquerschnitte, U-Bahntrasse, etc) wurden alternative Strukturkonzepte entwickelt. Darin kommt es z. B. zu einer Neudefinition des wesentlichen Grünzuges, der als Teil des Siedlungsraumes gesehen wird, während der östliche Grünzug in Verbindung mit der gewerblichen Nutzung tatsächlich Freiraumcharakter annimmt. In einem anderen Vorschlag wird die Ringstruktur nach Norden hin geöffnet, und damit die übergeordnete Erschliessungsfunktion der Ringstrasse verdeutlicht. Das verbleibende Ringsegment im Norden wird dann zu einem breiten Grünzug umgedeutet. Auch für das Erschliessungssystem innerhalb des Projektgebietes entwickeln die Studierenden mehrere alternative Vorschläge.
von Anouke De Groot
The street name project on which I worked was an reaction on a lecture of Susanne Kratochwil, a city planner whom was asked to do research to create new street names for the city. She said that our street name and ad res is a part of our identity as we have to write it down many times and is part of our important official ‘personal’ information. I understood what she meant but at the same time realised that the name of the street I live in or lived in before don’t mean much to me.
In the context of the idea of an Utopian city I started to collect and create very subjective street names, based on life motto’s coming from people working (temporarily) in the area.
von Anna Mai
Tanz aus der Reihe.
Die Chaoszone eines Systems, die zu Lebendigkeit, zu der Bildung von “Eigenheit” – Charakter und Persönlichkeit – beiträgt.
Chaos (Instabilität, Sensibilität) als Geburtsstätte von Ideen und Innovtion, nicht geradlinig, nicht immer rational, oft närrisch, und dadurch bereichernd und vielfältig.
Der träumende Narr tanzt aus der Reihe, und bringt sie zum schwingen.
In den Weiten der zentralasiatischen Steppen stehen Jurten, trotzen den Stürmen und bieten Nomadenfamilien Schutz. Während im fernen Osten die Zahl der Zeltbewohner zurückgeht, sind hier im Westen Menschen verstärkt auf der Suche nach Möglichkeiten des No-Mad-Livings. Die Jurte mit ihren verschiedenen Ausstattungsvarianten bietet Raum zum Wohnen, für Zusammenkünfte, für Meditation, Behandlungen und vieles mehr.
Die Aspernjurte steht auf den Resten des Flugfelds. Betonfragmente bilden das Fundament, und der abgerissene Infopoint der Seestadt lieferte das Material für die Bodenkonstruktien, die einer Sechseck-Geometrie folgt. Der schwere Boden aus konzentrisch angeordneten Pfosten steht im Gegensatz zur leichten und schwungvollen Wand- und Dachkonstruktion aus Eschenholz. In Verbindung mit der abgespannten Haut aus einem Stück hält die Aspernjurte auch dem starken Wind an diesem exponierten Standort stand. Weiterlesen →
Auf dem Gelände wurde mit dem Bau des Waldes begonnen. Ich sage bewusst Bau, denn dieser Bau war nicht gewachsene Architektur, sondern ein von geheimnisvollen Kräften erschaffener Dom, dessen über zwei Meter im Durchmesser betragende Baumpfeiler sich astlos in ein dämmeriges Dunkel zu reckten. Einzelnen breiten Sonnenbahnen gestattete das nie sichtbare Laubdach, das Dunkel zu erhellen. Über diesen Wald ist bei Regiesitzungen lange diskutiert worden. (Erich Kettelhut, um 1960 über die Bauten für den Film die Nibelungen, 1924 Regie: Fritz Lang)
Sogar auf der Alm hat es 30° Celsius. Und so kommen auch die sportlichen InhaberInnen der Tiroler Firma Chillaz ziemlich erschöpft auf der Ideenalm hoch über Alpbach an. Ulf Kattnig und Sandra Emmer produzieren Sportbekleidung aus Holzfasern und sind die heutigen InterviewpartnerInnen der Ideenalm-BetreiberInnen Nicole K. Arnitz und Hannes Offenbacher.
Die Ideenalm lädt während zwei Wochen im Sommer regelmäßig „vorbildhafte UnternehmerInnen und visionäre Köpfe zu Dialogen über die Praxis der Zukunft“ zum Interview ein. Als Kontrapunkt zum Europäischen Forum Alpbach werden diese Infos auf der Ideenalm-Website veröffentlicht, um möglichst weit in die Welt hinaus zu strömen.
ex.alp möchte über die Lebensqualität in Städten diskutieren und Ideen einholen, die für aspern Die Seestadt Wiens relevant sein könnten. In der Ruhe der Alm ist man sich einig, dass Ruheräume ein zentrales Thema für urbane Räume sind und der See unbedingt zum Baden geöffnet werden sollte. Auch für Autofreiheit in den Straßen wird plädiert und dass niemand den Blick auf öde Hausmauern haben sollte, sondern einen freien Blick zum Himmel, um von diesem freien Horizont täglich inspiriert zu werden. Als bevorzugte Bauweise denkt Hannes Offenbacher an Holzbauten wie die Griffner Häuser.
Kunst ist ebenfalls ein anderes Stichwort, das in aspern wirklich Ausdruck finden sollte. Ulf Kattnig denkt an die Züricher Kunstcontainer, die für 10 CHF für zwei Jahre als Ateliers zu mieten sind. Insgesamt sind sich die GesprächspartnerInnen einig, dass aspern Seestadt aus kleine Zentren und Einheiten entstehen sollte, die gemeinsam eine Stadt bilden. von Investoren und h Hochqualitative Datenleitungen und eine möglichst große Unabhängigkeit von Investoren seien ebenfalls wünschenswert!
Japan, Korea und China überlegen bereits wie sie gemeinsame Stadtagglomerationen umsetzen. „Vielleicht passt für uns diese österreichische Minimundus-Brille, aber auch wir müssen mit dem Stadtbegriff völlig neu umgehen. Wenn wir hier planen, dürfen wir die globale Dimension überhaupt nicht aus den Augen verlieren“, so Christian Smoliner, der im Wissenschaftsministerium die Abteilung „Forschung und Innovationen für die Zukunft“ leitet.
Besonders beeindruckt zeigt er sich vom Vortrag von Carlo Ratti, der Massen- und Energieflüsse mittels besonderer Software sichtbar macht und gängige planerische Annahmen über Bewegungen in Stadträumen völlig auf den Kopf stellt.
Ratti zeigte am Beispiel eines amerikanischen Bundesstaates mit wem die BewohnerInnen kommunizieren. Ergebnis war, dass die Kommunikation über die politisch-geografischen Grenzen hinaus wesentlich stärker ist als angenommen, wodurch sich völlig andere Räume eröffnen. „Solche funktionalen Einheiten müssten sich in Planungsdokumenten stärker äußern als bisher. Vielleicht gelangt man über solche funktionellen Beschreibungen zu neuen Raumdefinitionen. Und das könnte auch helfen, die Nachhaltigkeit zu implementieren“, überlegt Christian Smoliner.
Sonntag, 25. September 2011, 12:00 Uhr
Die Choreografin Ewa Bankowska lädt zu einem performativen Spaziergang, der die Landschaft der Seestadt sinnlich erfahrbar macht. Mit den BesucherInnen von in:visible city hinterlässt sie unsichtbare Spuren in der Umgebung einer zukünftigen Stadt.
Treffpunkt: Infopoint
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Ein virtueller Spaziergang durch aspern Die Seestadt Wiens
Samstag, 24. September 2011, 18:00 Uhr
Sonntag, 25. September 2011, 14:00 Uhr
Wo mit freiem Auge nur Baufelder und Baustellen sichtbar sind, erkennt man an ausgewählten, markierten GPS-Punkten durch Blick auf den Screen des eigenen Smartphones (Android oder iPhone) bereits 3D-Objekte, die die künftigen Gebäude schematisch darstellen. Das virtuelle Erlebnis wird abgerundet durch Texte, Bilder und Videos, die an fünf GPS-Punkten hinterlegt sind und zusätzliche Informationen zur Seestadt bieten. Cornelia Bredt von aspern Seestadt PUBLIK begleitet die TeilnehmerInnen.
Treffpunkt: Infopoint
Distanz: ca. 2 km
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Samstag, 24. September 2011, 16:00 Uhr
Die Choreografin und Tänzerin Amanda Piña unternimmt eine Fahrradtour, die auf eine abenteuerliche Reise in Parallelwelten der künftigen Seestadt führt. Nach dem Vorbild der unsichtbaren Städte aus Italo Calvino’s bekanntem Buch versucht die Künstlerin die Vorstellungskraft der TeilnehmerInnen zur Visualisierung der imaginären Stadt zu nutzen.
Treffpunkt: Infopoint
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Die urbane Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens wird begleitet von einem kulturellen Dialog. Einen Teil des Dialoges bildet der Auftrag an die drei AutorInnen Thomas Ballhausen, Andrea Grill und Hanno Millesi, sich mit Geschichte, Gegenwart und geplanter Entwicklung dieses historisch vielseitig aufgeladenen Stadtteils von Wien literarisch auseinander zu setzen.
„Die beteiligten werden am Ende des Projektes einen Text zur Verfügung stellen, der in der Begegnung und Auseinandersetzung mit der städteplanerischen Entwicklung entstehen soll: ‚stadt.schreiber’ begleiten die ‚Stadtwerdung’“, so Robert Huez vom Literaturhaus Wien. In Lesungen vor Ort, aber auch im Weblog kann das Publikum an den Text gewordenen Inspirationen teilhaben.
Projektpartner/Veranstalter: Literaturhaus Wien
Der Biomarkt von Slow Food Vienna versorgt die Besucher von in:visible city nicht nur mit Leckerein von Anbietern aus der Region, sondern bietet auch Spezialitäten und frisches Obst und Gemüse zum mit nach Hause nehmen!
Samstag, 24. September 2011, ab 14:00 Uhr
Weitere Programminfos zu in:visible city: http://blog.aspern-seestadt.at/?p=1897
Interpenetration (die wechselseitige Durchdringung von Systemen mit fremden Leistungsanforderungen zum Zwecke beidseitiger Leistungssteigerung), organisches Verhalten, Chaos, Humor und Meditation, die immer präsent sind im Versuch, exerimentelle und Pop-Musik eins werden zu lassen.
Sonntag, 25. September 2011, ab 10:30 Uhr
Beim Frühschoppen von in:visible city sorgt das Jugendblasmusikorchester „instrumenteenies“ für schwungvolle Unterhaltung. Gemeinsam mit den Drumpirates, alles ehemalige Schülerinnen und Schüler der Musikschule Donaustadt, wagen sie ein Experiment: sie versuchen Blasmusik mit Drumbeats zu verbinden!
Die instrumenteenies, das Jugendorchester der Blasmusik St. Georg Kagran, ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins und fasziniert seit 2009, unter der musikalischen Leitung von Andrea Veegh mit aktuellen Hits, Filmmusiken sowie traditioneller Blasmusik.
Die Drumpirates verstehen sich als eine Art Drum Corps, das sich auf das Show-Drumming spezialisiert hat. Nach dem Vorbild amerikanischer Drum Corps bieten die Drumpirates nicht nur Trommelkunst auf höchstem Niveau, sondern auch eine echte Drum-Show. Besonderes Highlight jeder Show sind die fliegenden Stöcke aber auch diverse lustige Einlagen, die den Zuschauern regelrecht die Sprache verschlagen. Die Mitglieder sind ehemalige Schülerinnen und Schüler der Musikschule Donaustadt. Ihr Auftritt wird dankenswerterweise vom Elternverein der Musikschule koordiniert.
Im Rahmen von in:visible city in aspern Seestadt PUBLIK lässt der Medienkünstler und Robotikexperte Erkin Bayirli Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an seinem Robotik-Wissen teilhaben. In einem Workshop bauen die Nachwuchsingenieure kleine Roboter, die sie mit nach Hause nehmen dürfen.
Workshop Roboterbau für Kinder von 8 – 12 Jahren
SA, 24. September 2011, 14:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung: PUBLIK@aspern-seestadt.at
Teilnahme kostenlos!
Freitag, 23. September 2011, 19:00 Uhr
aspern Seestadt PUBLIK lädt gemeinsam mit Tanz die Toleranz (ein Projekt der Caritas der Erzdiözese Wien) zum Tanz-Workshop im Rahmen von in:visible city.
Die in Haiti geborene Künstlerin Karine LaBel leitet den Workshop, der sich vor allem dem Afro-Haitianischen Tanz widmet. Unabhängig von Talent und Erfahrung, Alter und Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Herkunft, können alle Tanz- und Bewegungsbegeisterten kostenlos teilnehmen. Das Motto des Workshops ist „Tanz verbindet – über soziale, kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg!“
Eine Anmeldung ist nicht erfolderlich.
Samstag, 1. Oktober 2011, 11:00 – 17:00 Uhr
Zum Abschluss des ersten Gartenjahres feiern wir mit den kleinen und großen TeilnehmerInnen des Ferienspiels, den GärtnerInnen von aspern Seestadt PUBLIK und all unseren Gästen ein Fest!
EINTRITT FREI!
Shuttlebus von/nach U2 Aspernstraße: 11:00 – 17:00 Uhr (im 30-Minuten-Takt)
Infos zu Kontakt und Anfahrt
11:30 – 14:00 Uhr: Gemeinsames Kochen und Essen von frischem und regionalem Gemüse mit Slow Food-KöchInen (bookacook). Zum Mitmachen!
14:00 – 15:00 Uhr: Workshop mit dem Gemüseorchester: Musikinstrumente aus Gemüse selber basteln und danach spielen! Für Kinder ab 8 Jahren oder mit Begleitung. Anmeldung unter garten@aspern-seestadt.at
Weitere Infos finden Sie hier
Livemusik mit “centro once”
Im Rahmen des Gartenfestes am 1. Oktober 2011 findet in aspern Seestadt PUBLIK ein Kinder-Workshop mit dem Gemüseorchester statt. Kinder ab 8 Jahren oder mit Begleitung lernen aus Gemüse Musikinstrumente zu basteln und darauf zu spielen!
Workshop: Samstag, 1. Oktober 2011, 14:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung unter garten@aspern-seestadt.at
Weitere Infos zum Gartenfest und zur Anreise finden Sie hier.
Christoff Schneider und sein Team vom Österreichischen Permakultur Institut halten am Freitag, 16. September 2011 (18:00 – 20:00 Uhr) im Rahmen der Gartensprechstunde im Seestadtgarten einen Vortrag über Permakultur. Sie erläutern, was dieser nachhaltige Planungsansatz für menschliche Lebensräume bedeutet und legen gemeinsamen mit den Workshop-Teilnehmern eine Baumscheibenbepflanzung an.
Christoff Schneider ist Permakultur Designer und Berater, Autorisierter Permakulturlehrer von Bill Mollison und dem Permaculture Institute. (www.permakulturschule.com)
Permakultur ist ein Planungsansatz für menschliche Lebensräume, der biologische Kreisläufe, systemisches Verständnis und ethische Verantwortung ins Zentrum des Gestaltens stellt. „Kultur“ – von Menschen Geschaffenes – soll mit „Natur“ so verknüpft werden, dass diese Verbindung permanent und nachhaltig möglich ist. Diese Perma-Kultur gilt für Einzelpersonen über lokale Gemeinschaften bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. (www.permakultur.net)
Wann? FR, 16. September 2011 (18:00 – 20:00 Uhr)
Wo? Im Seestadtgarten
Gelände von aspern Die Seestadt Wiens
aspern Infopoint, Ecke An den Alten Schanzen / Johann-Kutschera-Gasse, 1220 Wien
Anreise mit dem Auto:
Zufahrt über Groß-Enzersdorfer Straße, auf Höhe Lannesstraße links, bis zum ÖAMTC Hubschrauberlandeplatz, dann über eine Baustraße Richtung Rollbahn;
Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad:
Öffentlich: U2 bis Aspernstraße, weiter mit dem Bus 97 A bis An den Alten Schanzen (dann noch etwa 1 km)
Filmen wie die Großen? Der wienXtra HandyheldInnen-Workshop bei in:visible city in aspern Seestadt PUBLIK zeigt wie´s geht & dass man mit einem Handy mehr machen kann als nur telefonieren.
Für Jugendliche ab 13 Jahren
Das Handy ist immer dabei und schräge oder mutige Alltagserlebnisse sind damit schnell gedreht. Um dem Ganzen eine professionellere Anmutung geben, zeigen dir unsere wienXtra FilmexpertInnen wie man ein Handyvideo am besten filmt, vertont und schneidet.
Im Workshop kannst du dein eigenes Video produzierten und es – wenn du willst – anschließend auf der Webseite von HANDYHELDEN veröffentlichen: www.handyhelden.at
Wann & Wo:
Freitag, der 23. September 2011
14:00 bis 18:00 Uhr
Treffpunkt: Infopoint aspern Seestadt
für Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahre
Anmeldung unter: PUBLIK@aspern-seestadt.at
Mitzubringen: Gute Laune und ein HANDY