ex.alp: Schrebergarten Catering

Zum Berliner Festival Überlebenskunst wurden die insgesamt 70.000 Schrebergarten-BesitzerInnen aufgerufen ihre Produkte zum Catering des Festivals beizutragen. Vom Kaninchen bis zur Tomate wurde das Festival tatsächlich lokal versorgt.

Die SchrebergärtlerInnen haben dadurch einen anderen sozialen Raum bekommen, so Harald Welzer, Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg bei den Alpbacher Reformgesprächen. „Wir brauchen experimentelle Felder, wo Menschen müssen was tun können. Dabei entstehen interessante Produkte. Wir sollten Labore der zukünftigen Praxis etablieren“, so Welzer.

In aspern Seestadt gab und gibt es in diesem Bereich diverse Initiativen und experimentelle Felder wie aktuell der Seestadtgarten – ein Urban Gardening Projekt von aspern Seestadt PUBLIK. Zwei Monate lang “gartelten” Kinder von 6 bis 10 Jahren im Seestadtgarten und lernten die Basics der urbanen Gemüse- und Kräuterzucht kennen. Neben einem großen Kräuterwurm bastelten sie auch Blumentöpfe aus Recyclingmaterial, in denen zu Hause am Balkon die eigenen Kräuter wachsen.

Bereits 6 NachbarInnen der Seestadt nutzen das Angebot des Seestadtgartens und bepflanzen und pflegen ihre eigenen Beete. Zusätzlich werden Gartensprechstunden angeboten – zu Themen wie Urban Gardening, Guerilla Gardening, Slow Food oder Heilkräuter.