24. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die letzte Nacht
Am Donnerstag habe ich das letzte Mal im PROGREENcityhaus übernachtet. Jetzt sitze ich hier, an dem runden Glastisch und schreibe den letzten Eintrag nach dem ich das Haus geputzt habe. Am Donnerstag bin ich um 5Uhr in der Früh von einem Schlagzeug aufgeweckt worden. Ein Freund hat seine Wette eingelöst, die in einer späten Nacht hier in der Seestadt entstanden ist. Den Wetterlös werden wir, glaub ich trotzdem gemeinsam trinken.  Anschließend gab es Eier mit Speck zum Sonnenaufgang. Das Haus wurde auch wieder frisiert und steht in voller Blüte. Viel habe ich hier erlebt und dieser heftige Winter hier draußen ist schon fast nicht mehr vorstellbar. Danke für das Probewohnen in der Seestadt.
Ich wünsche euch einen schönen Sommer.

22. Forschungsbericht aus dem Flederhaus

Abschied vom Winter

Eine angenehme Ruhe liegt heute über der Seestadt, der erste Vorfrühlingstag geht zu Ende und es scheint, dass langsam die Zeit da ist sich mit dem Winter auszusöhnen. Der Winter der uns dieses Jahr so lange im Griff gehabt hat. Mittlerweile hat das Infopoint Team im Flederhaus wieder seine Arbeit aufgenommen. In der FABRIK residiert eine Künstlergruppe und gerade jetzt sticht eine Frau beim Gartenpolylog die Beete um. Alles ist bereit und steht in den Starlöchern. In der Grünwand sind die ersten Farbtupfer der Blüten zu sehen. Gestern, am späten Abend bin ich noch eine Runde über  das Gelände spaziert. Bei meiner Rückkehr habe ich dann einen kleinen Vogel aufgeschreckt, der sein Nachtquartier in der Grünwand bezogen hatte. Aufgeregt fiepend ist er immer leiser werdend in der Nacht verschwunden. Gerade jetzt fliegt eine Ente in Richtung des Sees. Schön, dass die Tage wieder länger sind.

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart und verabschiede mich bis zu meinem nächsten Eintrag.

21. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Hausbesuchsgruppe

Und wieder ist eine Woche vorüber gegangen, ein recht kaltes Osterwochenende und die bisherige Woche hat auch nicht durch frühlingshafte Temperaturen geglänzt. Weiterlesen →

20. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Schattenspiele im Schnee

Wann habt ihr das letzte Mal euren Schatten beobachtet? Besonders gut geht das, wenn der Schnee sich fein kristallin glitzernd in einer dünnen Schicht über den Asphalt legt und nur das Licht der Straßenlaternen leuchtet – die perfekte Schatten Leinwand. Weiterlesen →

17. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Mehr Leben

Und langsam kehren die Menschen in die Seestadt zurück: Obwohl es noch etwas früh ist, habe ich heute die ersten GärtnerInnen  des Vereins Gartenpolylog bei ihrer Arbeit im Garten beobachten können. Weiterlesen →

16. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Wir schreiben…

Wir schreiben das Jahr 2013, genauer den 11.Februar dieses Jahres und es scheint so als würde dieser Winter immer wieder sein kaltes Gesicht zeigen und nur ab und zu mit milden Temperaturen locken. Im PROGREENcity-Haus ist alles soweit in Ordnung, im Radio spielen sie einen angenehmen, leichten Jazz und die Käsekrainer sprudeln vor sich im Wasser hin. Ich sitze wie immer da und tippe meinen Text in den Laptop. Was gibt es sonst gerade zu tun? Weiterlesen →

15. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Johanniskraut Tee

Mittlerweile ist es Februar geworden, noch nicht alle Kalender wurden umgeblättert, so gibt es immer noch Orte an denen es Jänner ist – bei mir auf dem WC.
Ich sitze hier im PROGREENcity-Haus, neben mir eine Tasse Tee. Weiterlesen →

14. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Das Radio-Interview

Heute um 14:40 war es dann soweit ‘Moment – Leben heute’ eine Sendung über das Probewohnen in der Seestadt – Beitrag ab.

Ich war angespannt wie das denn nun ist mich da im Radio zu hören und was denn dann nun  da kommen wird von diesem 90 Minuten langen Gespräch, bei dem fast immer das Aufnahmegerät mitgelaufen ist. Fast hätte ich mich nicht getraut das Radio einzuschalten – eigentlich blöd – doch genauso war es.

Gedanken wie: „Was für einen Blödsinn habe ich da vielleicht verzapft.“ Oder: „Meine Stimme hört sich sicher schrecklich an.“  haben mich fast davor abgehalten einzuschalten.

Dann hab ich zugehört und hat es mir immer mehr Spaß gemacht, hin zu hören und zu erleben welche Aspekte denn Frau Wimmer vom ORF aus diesem langen Interview ausgewählt hat. Für mich war das eine Entdeckungsreise der besonderen Art – eine aufregend angenehme abenteuerliche Hörreise. Es gibt bereits wieder eine Anfrage für ein Interview, aber ich glaube jetzt ist es dann genug, denn schließlich ist das ja auch meine Winterhöhle und ein bisschen Einsiedler will ich dann doch noch bleiben.

Den Radiobeitrag: ‘Moment – Leben Heute’ könnt ihr noch 7 Tage nachhören, hier der link dazu: ’Moment – Leben heute’

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart und verabschiede mich bis zu meinem nächsten Eintrag.

Baugruppe PEGASUS startet ins neue Jahr!

Mit Schwung startet auch die Baugruppe PEGASUS ins Jahr 2013. Der Erweiterungsprozess der Baugruppe ist in vollem Gang, neue Mitglieder treffen auf PEGASUS-„Urgesteine“, zukünftige Bewohner und Bewohnerinnen lernen sich kennen und planen gemeinsam ihr neues Zuhause.

Auch der Baubeginn rückt immer näher und das Projekt nimmt täglich konkretere Formen an. Schon ist gut vorstellbar, wie sich dieses Haus mit Leben füllt und ein aktiver Teil des neuen Quartiers in der Seestadt wird.

Interessiert? Es gibt noch freie Wohnungen!

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://www.baugruppe-pegasus.at

Wir freuen uns auf Sie!

13. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Schlummern in der Winterhöhle

Gut gegessen und dann auf dem roten Diwan vor mich hin geschlummert. In dieser Zwischenwelt des nicht Eindeutigen. Der Anruf einer Freundin hat mich dann geweckt und wieder ein Stückchen ins Wachsein gebracht und jetzt sitze ich am Laptop, der auf dem runden Glastisch steht, gähne vor mich hin und schreibe meinen wöchentlichen Blog Eintrag. Weiterlesen →

11. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Wieder in der Seestadt

Am Sonntagabend bin ich angekommen, nach meinem Heimaturlaub in Vorarlberg.

Das Haus war noch da, niemand ist eingebrochen und alles war so wie ich es verlassen hatte – Erleichterung. Mittlerweile ist mir das Mikrohaus so vertraut, dass ein gutes Gefühl des Ankommens und fast so etwas wie ein „zu Hause sein“ Gefühl entsteht. Weiterlesen →

10. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Schonzeit ist vorüber

Wenn ich am Abend vor das Mikrohaus trete höre ich zur Zeit mal näher mal ferner das Krachen der Gewehre. Anscheinend ist das ein interessantes Revier für die Jagd. Am Freitag, gleich bei der Einfahrt zur Seestadt hinter dem Opel Werk, ältere Männer mit Hüten, leuchtend orange Bänder um die Hutkrempen und die Flinten lässig in der Hand, bereit zum Schuss. Weiterlesen →

9. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Orte

Am liebsten liege ich auf dem Diwan mit der roten Decke – ein gemütlicher Ort, um vor mich hin zu schlummern oder ein Buch zu lesen.

Gerne liege ich dort, wenn es zu dämmern beginnt, es im Raum immer dunkler wird und das letzte Licht der Sonne sich in rotem Schimmer für diesen Tag verabschiedet. Das ist die Zeit des „Zwischens“,  der Brüchigkeit der Existenz, oder der Ahnung meines Lebens. Weiterlesen →

8. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Seestadt – Unendliche Weiten

Weit ist der Horizont und weit ist das Land. Ich bin krank, das Übliche um diese Jahreszeit: Die Glieder schmerzen, der Körper ist schwach, im Hals kratzt es, rhytmisches Husten und der Kopf scheint in ein paar Lagen Watte eingepackt zu sein. Weiterlesen →

7. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Selbstverständlichkeit

Selbstverständlich geht das Licht an, wenn ich auf den Lichtschalter drücke, selbstverständlich wird es warm, wenn ich die Heizung einschalte, selbstverständlich kühlt mein Kühlschrank, wenn ich ihn einschalte, selbstverständlich wäscht meine Waschmaschine die Wäsche, selbstverständlich springt mein Motorrad an, wenn ich den Starter drücke, selbstverständlich genieße ich eine heiße Dusche nach einer langem Fahrt bei der Kälte mit dem Motorrad, selbstverständlich … Weiterlesen →

6. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Das Reh

Dichter Nebel ist draußen und lässt  nicht irgendetwas  erkennen, das sich mehr als 30 Meter entfernt vor der Panoramascheibe des Mikrohauses befindet. Ich liege gemütlich auf dem roten Diwan in der Wärme des Infrarots, höre Radio und spüre die Müdigkeit des Arbeitstages. Der Chinaschilf steht bewegungslos mit gekrümmten nach unten hängenden Köpfen,  es die Zeit der Ruhe und nicht der direkten Kommunikation. Gestern ist es auf einmal vor mir gestanden – das Reh – während ich mit dem Motorrad auf dem Weg zum ehemaligen Flugfeld war. Erstaunen beiderseits, scharfes Bremsen meinerseits, sonst war da nichts, nicht einmal schneller gerannt ist es, weiter im eigenen Trab. Ich war dann doch noch langsamer unterwegs als ich eh schon gefahren bin. Weiterlesen →

5. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Ganz mit mir

Meistens geht es gut und doch nicht immer. Der Betrieb hier draußen wird weniger und die Intensität des Allein mit mir seins steigt. Wie fühlen sich wohl Polarforscher, die über Monate von der restlichen Gesellschaft getrennt sind? Frau sagte zu mir: „Die Männer gehen in die Wüste um eine Vision zu bekommen.“ Bin ich deswegen in die Seestadt gegangen?  Die Vision stellt sich noch nicht ein dafür die Melancholie des herbstlichen Wiens, selbst die ist genießbar, allerdings nicht immer, dann ist sie sehr ungenießbar. Weiterlesen →

Greenskills on tour

Das Sprungbrett Aspern geht mit der greenskills Akademie auf Tour.

Hier die Termine im Überblick: Weiterlesen →

aspern ReCycle am 15. November geschlossen!

!Achtung! aspern ReCycle – die Fahrrad-Wiederverwertungsinitiative in der Seestadt – hat am 15. November geschlossen. Unser Radspezialist Christoph Mallek ist ab Donnerstag, den 22. November zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da!  Weiterlesen →

4. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Herbst ist’s

Regelmäßig blinken am Horizont die roten Lichter der Windräder, die weiß leuchtende Schlange der S-Bahn zieht schnell und still in der Distanz meiner Beobachtung vorbei.  Wie viele da wohl noch drin sitzen um 22:00 an einem regnerischen kalten Montag. Weiterlesen →

Sprungbrett Aspern startet greenskills-Lehrgang 2012

Das Sprungbrett Aspern ist nicht nur ein architektonisches Experimentierfeld in der Seestadt, sondern auch ein Wissensgenerator. Und so bietet United Creations, als Betreiber des Sprungbrett Aspern, auch in dieser Saison wieder einen greenskills-Lehrgang an und richtet sich damit an alle jene, die ihr Wissen und ihre Fertigkeiten im Bereich des nachhaltigen Bauens und Arbeitens verfeinern oder in die Materie einsteigen wollen. Weiterlesen →

3. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Sinfonie der Nacht

Es ist 20 nach 10 und ein kalter Wind bläst durchs Gelände. Die Nacht ist voller Geräusche. Die Fahne knattert im Wind und  metallisch klingelt der Fahnenmast. Das Flederhaus rauscht ähnlich und doch leiser wie die große Tanne, die im Garten meiner Kindheit gewesen ist.  Es ist so als ob das  Holz des Hauses immer noch  Lärchenwald sein möchte. Weiterlesen →

aspern ReCycle mit neuen Öffnungszeiten

Aufgrund der immer kürzer werdenden Tage hat die Fahrrad-Wiederverwertungsinitiative “aspernReCycle” ihre Öffnungszeiten etwas adaptiert und dem Tageslicht angepasst. Weiterlesen →

2. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Dunkel wars und der Mond schien nicht Helle

Es ist 20:30 und ich habe gerade mit Georg – einem von der Security Crew- eine Zigarette geraucht, er sagte: „Mutig dass du hier alleine wohnst.“ Was das wohl bedeutet, wenn dir das ein mit einer Schusswaffe ausgestatteter Security sagt? Weiterlesen →

Seestadt PIER – der Ankerpunkt in der Seestadt

Seit 10. Oktober 2012 hat die Seestadt ein neues Wahrzeichen – den Seestadt PIER.

Der PIER befindet sich im Zentrum der Seestadt, am nordöstlichen Ufer des Sees. Er besteht aus einem 20.000 m3 mächtigen, geometrischen Erdkörper und einem 350m langen Holzsteg, der sich am höchsten Punkt zu einer großen Aussichtplattform erweitert. Von dort hat man zwölf Meter über dem Wasserspiegel einen guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Seestadt. Weiterlesen →

4 weeks in aspern Vienna´s Urban Lakeside from aspern Die Seestadt Wiens. on Vimeo.

4 WEEKS IN ASPERN – der Film

Die spacelab Mediengruppe hat im Sommer vier Wochen lang die Arbeiten ihrer Kolleginnen und Kollegen in aspern Seestadt mit der Kamera begleitet. Daraus entstanden ist der Film “4 WEEKS IN ASPERN”. Weiterlesen →

B.R.O.T. – ZEIT am 11. November

Die Baugruppe B.R.O.T. lädt zur B.R.O.T. – ZEIT. Das Treffen bietet die Möglichkeit, Mitglieder und andere InteressentInnen in gemütlichem Rahmen kennen zu lernen, sich über den Stand der Dinge zu informieren und offene Fragen zu klären. Weiterlesen →

ex.alp: Jetzt wird’s ernst

Der zweite Tag des Forums Alpbach begüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Doch es ist nicht alles eitle Wonne im Bergdorf. Für die StipendiatInnen beginnt heute nämlich der Ernst des Lebens: die Seminarwoche.

Sie ist in in Vormittags- und Nachmittagseinheiten gegliedert, insgesamt 16 Kurse stehen den TeilnehmerInnen zur Auswahl.  Die Titel der einzelnen Seminare klingen schon mal sehr vielversprechend, wie wir finden.  “Responsible Capitalism”, “Partnerschaften von Morgen” oder “Youth Transitions: Falling through or flying over the cracks” sind nur drei davon.  Das Seminar Nummer 12, welches die Perspektiven der Migration zum Thema hat, werden wir uns heute genauer anschauen. Ebenso wie die Gesundheitsgespräche im Congress Center.

ex.alp: Das Forum ist eröffnet. Das Buffet ebenso.

Der ehemalige Präsident des Forum Alpbach, Erhard Busek, und....

...und der jetzige, Franz Fischler

Die Bilanz des 1. Tages: 13 Stunden Thinktank sind nicht unanstrengend! Aber es hat sich ausgezahlt: Das Europäische Forum Alpach 2012 ist eröffnet. Eine fünfstündige Zeremonie hieß Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ingsgesamt 45 Ländern willkommen und betonte des Öfteren wie wichtig gerade die junge Generation für dieses traditionsreiche Zusammenkommen ist.

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ex.alp: Briefing in der Seestadt

Im  Rahmen der Vorbereitung zur Expedition Alpach sprechen wir mit Peter Hinterkörner, dem Projektmanager Städtebau der Seestadt.

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