ex.alp: “Schools Change slower than Churches”

Welche Bildung braucht die Jugend? Dieser Frage geht das Seminar mit der Nummer 11 hier in Alpbach nach. Heiner Barz, Professor für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Ulrich Erhard, Systemischer Organisationsberater, denkmodell GmbH, Berlin und Gerhard Deny, Selbständiger Lehrer für Deutsch, Lehrerkooperative, Frankfurt am Main diskutieren Bildung.

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ex.alp: Jetzt wird’s ernst

Der zweite Tag des Forums Alpbach begüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Doch es ist nicht alles eitle Wonne im Bergdorf. Für die StipendiatInnen beginnt heute nämlich der Ernst des Lebens: die Seminarwoche.

Sie ist in in Vormittags- und Nachmittagseinheiten gegliedert, insgesamt 16 Kurse stehen den TeilnehmerInnen zur Auswahl.  Die Titel der einzelnen Seminare klingen schon mal sehr vielversprechend, wie wir finden.  “Responsible Capitalism”, “Partnerschaften von Morgen” oder “Youth Transitions: Falling through or flying over the cracks” sind nur drei davon.  Das Seminar Nummer 12, welches die Perspektiven der Migration zum Thema hat, werden wir uns heute genauer anschauen. Ebenso wie die Gesundheitsgespräche im Congress Center.

ex.alp: Das Forum ist eröffnet. Das Buffet ebenso.

Der ehemalige Präsident des Forum Alpbach, Erhard Busek, und....

...und der jetzige, Franz Fischler

Die Bilanz des 1. Tages: 13 Stunden Thinktank sind nicht unanstrengend! Aber es hat sich ausgezahlt: Das Europäische Forum Alpach 2012 ist eröffnet. Eine fünfstündige Zeremonie hieß Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ingsgesamt 45 Ländern willkommen und betonte des Öfteren wie wichtig gerade die junge Generation für dieses traditionsreiche Zusammenkommen ist.

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ex.alp: Briefing in der Seestadt

Im  Rahmen der Vorbereitung zur Expedition Alpach sprechen wir mit Peter Hinterkörner, dem Projektmanager Städtebau der Seestadt.

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ex.alp: Minus 72 Stunden bis zur Wissensalm

aspern Die Seestadt Wiens reist gen Westen. Genauer gesagt in das Tiroler Bergdörfchen Alpbach. Der Thinktank im Herzen Europas nimmt heuer die junge Generation genau unter die Lupe. Weiterlesen →

ex.alp 2012: aspern Seestadt sucht NachwuchsforscherInnen

aspern Seestadt entsendet zwei NachwuchsforscherInnen (StudentInnen der Fachgebiete Journalismus, Publizistik, Architektur, Städtebau oder Raumplanung) zum Forum Alpbach 2012. Thema: „Erwartungen – Die Zukunft der Jugend“. Bewirb dich jetzt! Weiterlesen →

ex.alp: Das war die Expedition Alpbach 2011

aspern die Seestadt Wiens ist eines der größten und ambitioniertesten Stadtenwicklungsprojekte Europas. Es gilt, „das ganze Leben“ – so das Motto von aspern Seestadt – in den neuen Stadtteil zu bringen und so Raum für die Lebensstile des 21. Jahrhunderts zu schaffen: nachhaltig & individuell.

Was braucht es, damit das gelingen kann? Wo liegen Stolpersteine, von welchen Erfahrungen kann aspern Seestadt profitieren, welche Trends gilt es zu berücksichtigen, wo gibt es gute Beispiele? Die EntwicklerInnen von aspern Seestadt sind neugierig, wollen lernen und profitieren laufend von neuem Wissen.

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ex.alp: Ideen auf der Alm

Sogar auf der Alm hat es 30° Celsius. Und so kommen auch die sportlichen InhaberInnen der Tiroler Firma Chillaz ziemlich erschöpft auf der Ideenalm hoch über Alpbach an. Ulf Kattnig und Sandra Emmer produzieren Sportbekleidung aus Holzfasern und sind die heutigen InterviewpartnerInnen der Ideenalm-BetreiberInnen Nicole K. Arnitz und Hannes Offenbacher.

Die Ideenalm lädt während zwei Wochen im Sommer regelmäßig „vorbildhafte UnternehmerInnen und visionäre Köpfe zu Dialogen über die Praxis der Zukunft“ zum Interview ein. Als Kontrapunkt zum Europäischen Forum Alpbach werden diese Infos auf der Ideenalm-Website veröffentlicht, um möglichst weit in die Welt hinaus zu strömen.

ex.alp möchte über die Lebensqualität in Städten diskutieren und Ideen einholen, die für aspern Die Seestadt Wiens relevant sein könnten. In der Ruhe der Alm ist man sich einig, dass Ruheräume ein zentrales Thema für urbane Räume sind und der See unbedingt zum Baden geöffnet werden sollte. Auch für Autofreiheit in den Straßen wird plädiert und dass niemand den Blick auf öde Hausmauern haben sollte, sondern einen freien Blick zum Himmel, um von diesem freien Horizont täglich inspiriert zu werden. Als bevorzugte Bauweise denkt Hannes Offenbacher an Holzbauten wie die Griffner Häuser.

Kunst ist ebenfalls ein anderes Stichwort, das in aspern wirklich Ausdruck finden sollte. Ulf Kattnig denkt an die Züricher Kunstcontainer, die für 10 CHF für zwei Jahre als Ateliers zu mieten sind. Insgesamt sind sich die GesprächspartnerInnen einig, dass aspern Seestadt aus kleine Zentren und Einheiten entstehen sollte, die gemeinsam eine Stadt bilden. von Investoren und h Hochqualitative Datenleitungen und eine möglichst große Unabhängigkeit von Investoren seien ebenfalls wünschenswert!

 

 

 

ex.alp: Minimundus-Brille

Japan, Korea und China überlegen bereits wie sie gemeinsame Stadtagglomerationen umsetzen. „Vielleicht passt für uns diese österreichische Minimundus-Brille, aber auch wir müssen mit dem Stadtbegriff völlig neu umgehen. Wenn wir hier planen, dürfen wir die globale Dimension überhaupt nicht aus den Augen verlieren“, so Christian Smoliner, der im Wissenschaftsministerium die Abteilung „Forschung und Innovationen für die Zukunft“ leitet.

Besonders beeindruckt zeigt er sich vom Vortrag von Carlo Ratti, der Massen- und Energieflüsse mittels besonderer Software sichtbar macht und gängige planerische Annahmen über Bewegungen in Stadträumen völlig auf den Kopf stellt.

Ratti zeigte am Beispiel eines amerikanischen Bundesstaates mit wem die BewohnerInnen kommunizieren. Ergebnis war, dass die Kommunikation über die politisch-geografischen Grenzen hinaus wesentlich stärker ist als angenommen, wodurch sich völlig andere Räume eröffnen. „Solche funktionalen Einheiten müssten sich in Planungsdokumenten stärker äußern als bisher. Vielleicht gelangt man über solche funktionellen Beschreibungen zu neuen Raumdefinitionen. Und das könnte auch helfen, die Nachhaltigkeit zu implementieren“, überlegt Christian Smoliner.

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ex.alp: riskante Architektur in aspern Seestadt

ex.alp trifft Wojciech Czaja, einen aufmerksamen und kritischen Geist der österreichischen Architektur- und Planungspublizistik, u. a. mit seiner kontinuierlichen Berichterstattung zu diesen Themen im Standard. Im Gespräch gehen wir der Frage nach, wie bei aspern Seestadt entscheidende Unterschiede zu anderen Entwicklungsgebieten in Wien entstehen können: „Es braucht aus meiner Sicht Magneten, interessante Punkte, die man besuchen will oder muss“, sagt Czaja. Ein Forschungscluster inklusive der TU wäre dafür ideal gewesen. Vor allem brauche es aber Mut zum Risiko: „Riskante Architektur, die etwa mit Baugruppen neue Formen findet, oder den sozialen Wohnbau wirklich ausreizt. Wertvoll wäre auch ein echter Architektur Icon – nicht als Selbstzweck sondern in Kombination mit einer cleveren Nutzung“, so Czaja. Auch echte, spürbare Innovationen in der Mobilität wie ein mietbares Mini-E-Mobil als autarkes „Mobility on Demand“ System wäre richtungweisend und würde international sicher beachtet. Weiterlesen →

ex.alp: variable Geometrien und zielgerichtete Interventionen

Madeleine Mahovsky ist Mitglied des Kabinetts von EU Kommissar Johannes Hahn und dort unter anderm mit Fragen der Stadtentwicklung befasst. In Alpbach war sie bei den politischen und Wirtschaftsgesprächen in mehreren Panels engagiert. ex.alp diskutiert mit ihr die Perspektiven für Städte in der EU Regionalpolitik. Städte haben zentrale Bedeutung für die Entwicklung der EU: 70% der Menschen leben in Städten, zentrale Herausforderungen der Zukunft stellen sich in den Agglomerationen besonders deutlich dar: etwa Fragen der Energieversorgung, der Mobilität oder des Umgangs mit sozialen Problemen. “Die Fokussierung der EU Regionalpolitik auf die Städte war der in noch bis 2013 laufenden Förderperiode zu gering, in der nächsten Periode soll es wieder de facto mehr Geld für Städte geben“, so Mahovsky.

Wichtig wird dabei sein, dass Maßnahmen nicht nur räumlich eng innerhalb der Stadtgrenzen definiert werden. “Es braucht variable Geometrien, eine Anbindung an das Umland, damit integrierte Lösungen für komplexe Probleme überhaupt erst möglich werden“, betont Mahovsky. Es gehe darum, Kooperationen zu forcieren und auch Fragen regionaler Machtverteilung und Governance in den Blick zu nehmen.

In Zukunft soll es auch möglich werden, mehr kleinmaßstäbliche und punktuelle Interventionen und Akkupunkturen, etwa in städtischen Problembezirken von Europäischer Ebene zu unterstützen. Das ist von besonderer Relevanz, wenn man die vergangenen Unruhen etwa in Englischen Städten bedenkt. Weiterlesen →

ex.alp: Baugruppen nehmen das Wohnen in die Hand

ex.alp trifft in Alpbach den Architekten Fritz Oettl, der bei POS Architekten für Innovation zuständig ist und sich intensiv mit Baugruppen als Modell des Wohnens beschäftigt und folglich auch bei einer konkreten Initiative für aspern Die Seestadt Wiens als Planer und Investor aktiv ist. Große Hoffnungen ruhen auf diesem neuen Modell des Wohnens in der Gemeinschaft, es ist einer der zukunftsweisenden Zugänge zu sozialer Nachhaltigkeit im Wohnen.

Was die Baugruppen für ArchitektInnen interessant macht ist der direkte Konnex zu den NutzerInnen, da kein Investor oder Bauträger dazwischen geschaltet ist. Es ist möglich direkt, effizient und günstig zu planen, mit einer oft eigenen Dynamik. Baugruppen sind ein konsequentes Modell für Bürgerselbstbestimmung, das Wohnen wird in die eigenen Hände genommen. Weiterlesen →

aspern Boulevardaspern Grätzlaspern Luftbildzukünftige BewohnerInnen von aspernWohnbaustadtrat Ludwig in AlpbachVizebürgermeisterin Vassilakou in Alpbach

ex.alp: Vassilakou und Ludwig: Wir ziehen in aspern an einem Strang!

Im Gespräch mit ex.alp betonen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig die Bedeutung des größten Stadtentwicklungsprojekts Wiens als Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit. Beide heben die Bedeutung des Quartiersmanagements hervor: „Wir haben in Wien eine lange Tradition und gute Erfahrungen aus dem Bereich der Gebietsbetreuungen und der Wohnpartner… Wir wollen einen besonderen Schwerpunkt auf das Management der Schnittstelle zwischen HauseigentümerInnen, Wirtschaftstreibenden und Bevölkerung setzen und dabei auf die Erfahrungen der Gebietsbetreuungen und der Wohnpartner aufbauen“, so Stadtrat Ludwig. Zu einer begleitenden Evaluierung äußert sich Vizebürgermeisterin Vassilakou sehr positiv: „Es ist eine hervorragende Idee die gesamte Quartiersentwicklung wissenschaftlich zu begleiten und Ergebnisse für die Zukunft zu gewinnen. aspern soll auch dafür ein Musterbeispiel werden“.

Im Rahmen der Expedition Alpbach hat das Forschungsteam etwa 30 Gespräche mit verschiedenen ExpertInnen zu relevanten Trends und Entwicklungen rund um das Thema Stadt, Umwelt und Gesellschaft geführt. Im Gespräch mit den beiden Wiener StadtpolitikerInnen wurden einige dieser Anregungen zur Diskussion gestellt, etwa Gemeinwohlökonomie als Modell für ökonomische Nachhaltigkeit in aspern Seestadt. „Wir wollen dieses sehr ambitionierte Ziel erreichen und sind mit einer Reihe von Unternehmen im Gespräch, die mit energieschonenden Technologien oder ambient assisted living zu tun haben – was immer dazu beitragt, das Leben von Menschen unmittelbar besser zu gestalten“, so Vassilakou.

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Griffen GreenGriffen Green

ex.alp: Griffen Green

Im Alpbacher Böglerhof stellt die Firma Griffner ihr neues Buch und Konzept Griffen Green vor. Nebst kulinarischer Verpflegung gibt’s Eindrücke aus dem Kinofilm „Die 4. Revolution – EnergyAutonomy“. Die Produzentin Irja Martens ist anwesend und diskutiert mit Thomas Lenzinger (CEO GriffnerHaus AG) und Michael Pech (ÖSW Vorstand) darüber, was in Zukunft möglich und unmöglich sein wird in Sachen Energie(autarkie).

Anlass gibt Griffen Green, das erste geförderte Wohnbauprojekt in ökologischer Holzbauweise. Energieautarkie ist möglich lautet der einheitliche Tenor. Auf einem 3200 m2 großen Grundstück in Kärnten wurden zwei Sozialwohnbauten mit insgesamt 18 Wohnungen errichtet und gerade eröffnet. „Hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllt das Projekt die Anforderungen der künftigen EU-Gebäuderichtlinie“, so Thomas Lenzinger.

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ex.alp: indische paratransit systems als Vorbild

Auf die Frage, wie Menschen überzeugt werden können vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, antwortet Geetam Tiwari, dass es völlig evident und bewiesen sei, dass wir auf unser Umfeld reagieren und dies auch kopieren. „Haben wir Vorbilder, so imitieren wir sie. Seit Jahren wurden unsere Städte nur zum Vorteil der Autos eingerichtet. Wenn wir heute an die Lösungen im Verkehrssystem denken, überlegen wir jemals eine Lösung für Fussgänger- oder Radfahrerprobleme?“

Wir werden unsere Räume viel mehr an diesen VerkehrsteilnehmerInnen ausrichten und das Paradigma Auto total verändern müssen. Die Prinzipien einer Grünen Stadt könnten Leitlinien für diese Orientierung sein. Weiterlesen →

ex.alp: erfolgreich gescheitert – ein Live-Experiment zu Gemeinnutzen

Alle reden vom “besseren” Wirtschaften. Dieses soll einerseits wettbewerbsorientiert, effizient und für den einzelnen profitabel sein, andererseits aber auch das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben. Aber wie verhalten sich Menschen wirklich, wenn es darauf ankommt? Lässt sich kooperatives Verhalten fördern? Im Rahmen eines gemeinsamen Experiments erlebten die TeilnehmerInnen das Spannungsfeld zwischen Profitmaximierung und nachhaltigem Wirtschaften, aber auch die Kraft des Handelns. Weiterlesen →

ex.alp: alles falsch gemacht?

Peter Zellmann, Trendforscher und Leiter des Instituts für Freizeit und Tourismusforschung und Autor des aktuellen Buchs „Die Zukunft der Arbeit“ stellte in Alpbach seine Thesen zur Entwicklung unserer Gesellschaft vor. ex.alp bat ihn, seine Überlegungen auf aspern Die Seestadt Wiens zu projizieren.

Was würden Sie den EntwicklerInnen von aspern Die Seestadt Wiens im Bezug auf die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Freizeit mitgeben?

Für alle, die entwickeln, ist es ganz entscheidend zu verstehen, dass wir in einem neuen Zeitalter stehen: wir erleben einen radikalen Paradigmenwechsel, einen dramatischen und grundlegenden Wandel der Gesellschaft. Das Zusammenleben der Menschen wird ganzheitlicher, charakterisiert durch ein „sowohl als auch“: weiblich und männlich, Emotion und Ratio, Spaß und Leistung, Arbeit und Freizeit, Beruf und Familie und so weiter. Manche durch die Industrialisierung verschütteten Werte treten gleichwertig neben jene, die lange bestimmend waren. Und der Prozess geht laufend weiter: Arbeit und Freizeit werden sich in 15 Jahren noch einmal ganz anders darstellen als heute. Weiterlesen →

ex.alp: modern not müsli

Sorcha Edwards, von CECODHAS Housing Europe in Brüssel, spricht über die Perspektiven für leistbaren und nachhaltigen Wohnbau. Nur um einige Zahlen zu nennen: um den Kriterien von nachhaltigem Wohnbau zu entsprechen müssen in der gesamten Europäischen Union 200 Millionen Sozialwohnungsbauten renoviert werden.

Zum Thema Nachhaltigkeit im Wohnbau sieht Edwards einen Schlüsselfaktor im Teilen einer klaren Vision, die von allen Gewerken gemeinsam getragen werden muss, und einem guten Baumeister, der all das lenkt und leitet. Ein weiterer Punkt sei community engagement, wozu es unbedingt einen community outreach officer braucht, dem die Menschen wirklich vertrauen können. Beispielsweise sei nicht davon auszugehen, dass alle verstehen wie ein Solarpanel funktioniert und dass es auch bei bewölktem Himmel arbeitet. Weiterlesen →

ex.alp: “what a beautiful mess!”

An emotional expression by Emelia Arthur, Deputy Regional Minister of the Western Region of Ghana, describing the typical picture of sharp contrasts between elite areas and slums in African cities. In her key note on fair urban development she argues that it needs an urgent response to this pervasive urban misery. It involves a historical understanding of the technological, economic and political drivers of urbanisation; the allocations of spatial, infrastructure and service resources that have characterised it; and the social, cultural and political contests it has fuelled. Proponents must take a class position in favour of the urban marginalised. In Ghana as in most of Africa this in practice means recovering space from foreign investors that historically dominated urbanisation. This in turn requires mobilisation of the marginalised towards a rebalancing of political power and unleashing of latent communal creativity.

As a means of promoting this change she suggests – among other measures – population participation via simple planning and cheap communication tools. As a result, an effective distribution of the population in a city as well as a fairer distribution of urban resources for all can be achieved. But the most important precondition is a strong political leadership to ensure and foster  this change.

ex.alp: aspern ist eine Option!

Ex.alp trifft in Alpbach den Politologen Vedran Dzihic, der derzeit als Fellow an der Johns Hopkins Universität in Washington zu Krisen der Demokratie forscht und publiziert. Etwa zur Frage, wie ökonomische Krisen demokratische Gesellschaftsentwürfe erodiern, welche Vorstellungen von Verteilung und Gerechtigkeit heutigen demokratischen Gemeinwesen angemessen sind. Unser spontanes Gespräch beginnt überraschend: Dzihic kennt das Projekt aspern Die Seestadt Wiens recht gut, da er schon öfters überlegt hat, dort hin zu ziehen, sobald dies möglich sein wird. Das macht ex.alp natürlich neugierig: was ist aus seiner Sicht besonders attraktiv an aspern Seestadt? Weiterlesen →

ex.alp: Ökonomie mit Lebensqualität

Christian Felber, Sprecher von Attac Österreich und Autor viel beachteter Bücher wie zuletzt “Kooperation statt Konkurrenz” (2009) und “Die Gemeinwohl-Ökonomie” (2010) steht für jene Vorstellung von Wirtschaften, die am Nutzen aller orientiert ist. Ex.alp erörterte mit ihm die Frage, wie aspern Die Seestadt Wiens von der Gemeinwohlökonomie profitieren könnte.

aspern Die Seestadt Wiens strebt nicht nur ökologische, sondern auch soziale und ökonomische Nachhaltigkeit an: Wie wäre das Konzept der Gemeinwohlökonomie für eine ganze neue Stadt wie aspern Seestadt anwendbar? Weiterlesen →

ex.alp: there is no innovation in isolation!

Mr. Hamilton, at the panel on „Europe and Global Competition“ you were talking about passive houses and their chance for Europe. aspern Vienna´s Urban Lakeside is a new city for about 20.000 people which is currently developed. If Dr. Michael Häupl, the major of Vienna, asked you for consultation in terms of sustainability issues, what would be your answer?

I think it is not so much about technology, it is about how can we really live together on earth. We can´t afford to use so much energy, we need new models of living, how to use less energy by living comfortably and with a high quality. Such an area could be a model for many other places; because if people can see rather than hear about it, would have a huge resoncance for the future.

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ex.alp: Der aspern Seestadt Dokufilm

Für alle TeilnehmerInnen des Forum Alpbach, die sich für aspern Die Seestadt Wiens interessieren, verleiht dieser Dokumentationsfilm über aspern Seestadt einen raschen Blick hinter die Kulissen. Schauen Sie rein!

 

ex.alp: Ein Blick von Alpbach in die Seestadt

Werfen Sie einen Blick auf die interaktive Baustelleninfo! Diese Plattform über aspern Die Seestadt Wiens bringt höchst aktuelle Informationen, welche Zonen der Seestadt gerade in Planung, in Bau oder bereits schon genutzt werden.

Stadt der Zukunft, Wolf D. PrixStadt der Zukunft, Wolf D. Prix

ex.alp: Gehirnsynapsen als Vorbilder für die Stadtplanung

Für den Architekten Wolf D. Prix ist die Technologie völlig sekundär. Statt smart cities wünscht er sich smarte Entscheidungsträger und statt intelligenter Architekturen, intelligente Architekten.

Entscheidend seien viel eher die soft facts – wie „Energielinien“ von Wind und Sonne. Wie die Nervenbahnen im Gehirn sollten Städte viel eher nach diesen Linien gebaut werden, zur Ausnutzung des Energie Optimums. Mit dem Gehirnforscher Wolf Singer sucht er nach Parallelitäten zwischen Gehirn und Stadtplanung: Welche Systeme könnten die Stadtplanung bereichern? Sind die Funktionsweisen vom Gehirn mit jenen von Städten vergleichbar? Am Beispiel von Sao Paulo wurde gezeigt wie sich das Wachstum von Synapsen mit städtischen Problemzonen überlagern lässt. In einem japanischen Labor wurde mittels Pilzwachstums eine Parallelität zum U-Bahnnetz hergestellt.

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ex.alp: technology versus soft facts

Bei der abendlichen Plenardiskussion zur „Stadt der Zukunft“ ist man sich nicht einig, ob es die Technologien sind, die unsere Welt „retten“ werden  oder ob es nicht viel eher das menschliche Maß und die soft facts sind. Wolf D. Prix und Carlo Ratti sind zumindest am Podium sehr gegensätzlicher Meinung. Während Prix sich zur Erkundung von städtischem Wachstum mit Gehirnforschern zusammengetan hat, untersucht Ratti, der bereits in den TED-Talks aufgetreten ist, menschliche Ströme mittels Aufzeichnung ihrer Mobiltelefonaktivitäten.

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ex.alp: schnelle oder langsame Stadt?

„Ich sehe aspern Die Seestadt Wiens als eher langsame, gelassene Stadt, in der Menschen promenieren, entspannt ihrer Wege gehen, für die Hektik und die Beschleunigung gibt es ja die City“ meint Othmar Pruckner, Redakteur des Wirtschaftmagazins „Trend“ bei der Begegnung mit ex.alp.

Welche Bedeutung hat der Faktor Zeit für die Entwicklung einer neuen Stadt? Alltage werden komplexer, an Stelle von linearen Wegeketten treten komplizierte Mobiliätsmuster, der Terminkalender einer Familie gleicht mit mehreren Jobs, Kinderbetreuung, Hausarbeit, Einkauf, Ehrenamt dem des mittleren Managements in Unternehmen. Weiterlesen →

ex.alp: Nachhaltige Lebensstile mehrheitsfähig machen? Geduld!

Roman Mesicek ist einer der Macher der neuen Zeitschrift „Enorm“, ein Magazin für nachaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum, davor war er viele Jahre Geschäftsführer von Respact, der CSR Initiative der Industriellenvereinigung. Er hat sich also intensiv mit der Vermittlung von Nachhaltigkeit befasst. Ex.alp erörtert mit ihm die Frage, wie nachhaltige Lebensstile – im wahrsten Sinn des Wortes – in aspern Seestadt „einziehen“ können.

Ganz entscheidend ist, nicht von einem „idealen“ Menschenbild auszugehen, und nur maßgeschneiderte Angebote zu kreieren, das birgt die Gefahr eines Öko- oder Bobo-Ghettos. Es wird Nachhaltigkeits-Pioniere geben, wie etwa jetzt schon die Baugruppen. Aber die Vielfalt macht eine Stadt aus, umso mehr eine Stadt, die sich die Zuschreibung „sozial nachhaltig“ auch verdienen will. Es braucht also planerisches Fingerspitzengefühl in der Balance zwischen konsequenter Umsetzung von Nachhaltigkeits-Kriterien bei gleichzeitiger Vermeidung eines Nischenproduktes. Weiterlesen →

ex.alp: Soziale Nachhaltigkeit durch CPP: Community Public Partnerships

Daniel Domscheit-Berg, ehemals Wikileaks, Gründer von openleaks beim Forum Alpbach: „Für das Agieren von Behörden und Verwaltungen mit Daten braucht es eine Balance von Transparenz und Geheimhaltung, jedenfalls sollte nicht die Geheimhaltung der Standard sein … Wir sind alle verantwortlich und delegieren diese Verantwortung nach wie vor zu sehr an einige wenige.“

Mit seiner Frau, Anke Domscheit-Berg, Expertin und Beraterin für open government, führt ex.alp ein Gespräch über Chancen für soziale Nachhaltigkeit, mehr Miteinander, gelebte Nachbarschaft und Solidarität durch digitale Medien. Aus ihrer Sicht gibt es zumindest drei spannende Bereiche, die auch für die Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens wertvoll sein könnten: Weiterlesen →