von Sylvia Kummer
Der Beginn einer Recherche für ein Projekt setzt stets mit einer intensiven Phase der Beobachtung, des „Erspürens“ ein, gefolgt von fotografischen sowie skizzenhaften Aufzeichnungen. Die Reflexionen des Erlebten werden sodann im Atelier weiterverarbeitet und finden sich anschließend in meinen künstlerischen Arbeiten wieder. Das Nicht-Sichtbare, Transzendente, Wiederholbare – und doch nicht Wiederholbare – übt von jeher Faszination auf mich aus und verdient, aufgezeichnet werden. Dabei ist jede einzelne Phase ein Experiment, weil sich nie voraussagen lässt, wie sich ein einzelnes Projekt entwickeln wird. Weiterlesen →
von experimonde
Was ist die unsichtbare Stadt, was ist das Unsichtbare einer Stadt?
Diese Fragen geben den Rahmen für den in Gang kommenden langfristigen Diskurs zwischen experimonde | die Welt des Experiments und jungen Menschen.
Natürlich ist das (noch) nicht Gebaute das Unsichtbare und damit auch “die unsichtbare Stadt”.
Phantasie, Imaginationskraft, Experiment und Planung stehen zeitlich VOR dem Sichtbaren, dem Gebauten. Danach treten diese Unsichtbarkeiten in den HINTERgrund.
In diese Gedankenexperimente bettet experimonde seine Mission ein: Räume schaffen für Experimente im Kontext von nachhaltiger Baukultur. In den Köpfen und in der Realität.
Junge Menschen werden damit zu Grundlagenforschung eingeladen.
von Felix Richtsfeld
Ich würde gerne einen Quader nutzen um eine Give Box darin zu installieren.
Der Plan wäre einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem alle jederzeit Dinge deponieren können, die sie nicht mehr brauchen und verschneken wollen, und genauso alle jederzeit Dinge mitnehmen können die ihnen gefallen. Es ist kein Tausch, sondern ein eigenverantwortliches Geben und Nehmen.
Sollte dieses Projekt zur Umsetzung kommen würde ich versuchen in dem Holzquader einige Regale aufzustellen oder sonstige Ablageflächen zu schaffen. Weiters würde ich versuchen einige Dinge heranzubringen und die Aktion auch über facebook etc. bekanntzumachen und Leute einzuladen, Dinge, die sie verschenken wollen, mitzubringen.
Zu der Idee inspiriert wurde ich durch bereits existierende Give Boxes.
Seit wenigen Tagen ist in Wien die erste Give Box im Einsatz. Es gibt sie auch in Berlin, Hamburg und einigen anderen deutschen Städten.
Ich habe etwa 2 Jahre das Kost-Nix-Eck in Tüwis Hofladen mitbetreut und dabei sehr gute Erfahrungen mit dieser Art der Umsonst-Ökonomie gemacht.
von Der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien
Kunst am Bau wird meist stiefmütterlich behandelt. Wenn überhaupt, dann werden KünstlerInnen erst mit dem fertigen Bauwerk konfrontiert um Beiträge zu liefern. Besser wäre es, KünstlerInnen in einer frühen Planungsphase einzubeziehen, damit Kunst nicht zur „Behübschung“ wird, sondern zu einem integrierten Bestandteil des Bauwerks.
von der TU Braunschweig, Institut für Städtebau und Landschaftsplanung
Im Sommer 2011 beschäftigte sich eine Gruppe von Studierenden der TU Braunschweig unter der Leitung von Prof. Fiedler und mit Unterstützung durch Prof. Brederlau (Entwurfsmethodik) und Prof. Kiefer (Landschaftsarchitektur) mit den Potentialen im nördlichen Abschnitt von aspern Seestadt. Ausgehend von konkreten Impulsen zur Überarbeitung des Masterplanes (Verkehrsanbindung, Grünbrücke, Strassenquerschnitte, U-Bahntrasse, etc) wurden alternative Strukturkonzepte entwickelt. Darin kommt es z. B. zu einer Neudefinition des wesentlichen Grünzuges, der als Teil des Siedlungsraumes gesehen wird, während der östliche Grünzug in Verbindung mit der gewerblichen Nutzung tatsächlich Freiraumcharakter annimmt. In einem anderen Vorschlag wird die Ringstruktur nach Norden hin geöffnet, und damit die übergeordnete Erschliessungsfunktion der Ringstrasse verdeutlicht. Das verbleibende Ringsegment im Norden wird dann zu einem breiten Grünzug umgedeutet. Auch für das Erschliessungssystem innerhalb des Projektgebietes entwickeln die Studierenden mehrere alternative Vorschläge.
von Anouke De Groot
The street name project on which I worked was an reaction on a lecture of Susanne Kratochwil, a city planner whom was asked to do research to create new street names for the city. She said that our street name and ad res is a part of our identity as we have to write it down many times and is part of our important official ‘personal’ information. I understood what she meant but at the same time realised that the name of the street I live in or lived in before don’t mean much to me.
In the context of the idea of an Utopian city I started to collect and create very subjective street names, based on life motto’s coming from people working (temporarily) in the area.
von Anna Mai
Tanz aus der Reihe.
Die Chaoszone eines Systems, die zu Lebendigkeit, zu der Bildung von “Eigenheit” – Charakter und Persönlichkeit – beiträgt.
Chaos (Instabilität, Sensibilität) als Geburtsstätte von Ideen und Innovtion, nicht geradlinig, nicht immer rational, oft närrisch, und dadurch bereichernd und vielfältig.
Der träumende Narr tanzt aus der Reihe, und bringt sie zum schwingen.
Sonntag, 25. September 2011, 12:00 Uhr
Die Choreografin Ewa Bankowska lädt zu einem performativen Spaziergang, der die Landschaft der Seestadt sinnlich erfahrbar macht. Mit den BesucherInnen von in:visible city hinterlässt sie unsichtbare Spuren in der Umgebung einer zukünftigen Stadt.
Treffpunkt: Infopoint
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Ein virtueller Spaziergang durch aspern Die Seestadt Wiens
Samstag, 24. September 2011, 18:00 Uhr
Sonntag, 25. September 2011, 14:00 Uhr
Wo mit freiem Auge nur Baufelder und Baustellen sichtbar sind, erkennt man an ausgewählten, markierten GPS-Punkten durch Blick auf den Screen des eigenen Smartphones (Android oder iPhone) bereits 3D-Objekte, die die künftigen Gebäude schematisch darstellen. Das virtuelle Erlebnis wird abgerundet durch Texte, Bilder und Videos, die an fünf GPS-Punkten hinterlegt sind und zusätzliche Informationen zur Seestadt bieten. Cornelia Bredt von aspern Seestadt PUBLIK begleitet die TeilnehmerInnen.
Treffpunkt: Infopoint
Distanz: ca. 2 km
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Samstag, 24. September 2011, 16:00 Uhr
Die Choreografin und Tänzerin Amanda Piña unternimmt eine Fahrradtour, die auf eine abenteuerliche Reise in Parallelwelten der künftigen Seestadt führt. Nach dem Vorbild der unsichtbaren Städte aus Italo Calvino’s bekanntem Buch versucht die Künstlerin die Vorstellungskraft der TeilnehmerInnen zur Visualisierung der imaginären Stadt zu nutzen.
Treffpunkt: Infopoint
Dauer: ca. 1 Stunde
Weitere Infos zum in:visible city-Programm finden Sie hier…
Interpenetration (die wechselseitige Durchdringung von Systemen mit fremden Leistungsanforderungen zum Zwecke beidseitiger Leistungssteigerung), organisches Verhalten, Chaos, Humor und Meditation, die immer präsent sind im Versuch, exerimentelle und Pop-Musik eins werden zu lassen.
Sonntag, 25. September 2011, ab 10:30 Uhr
Beim Frühschoppen von in:visible city sorgt das Jugendblasmusikorchester „instrumenteenies“ für schwungvolle Unterhaltung. Gemeinsam mit den Drumpirates, alles ehemalige Schülerinnen und Schüler der Musikschule Donaustadt, wagen sie ein Experiment: sie versuchen Blasmusik mit Drumbeats zu verbinden!
Die instrumenteenies, das Jugendorchester der Blasmusik St. Georg Kagran, ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins und fasziniert seit 2009, unter der musikalischen Leitung von Andrea Veegh mit aktuellen Hits, Filmmusiken sowie traditioneller Blasmusik.
Die Drumpirates verstehen sich als eine Art Drum Corps, das sich auf das Show-Drumming spezialisiert hat. Nach dem Vorbild amerikanischer Drum Corps bieten die Drumpirates nicht nur Trommelkunst auf höchstem Niveau, sondern auch eine echte Drum-Show. Besonderes Highlight jeder Show sind die fliegenden Stöcke aber auch diverse lustige Einlagen, die den Zuschauern regelrecht die Sprache verschlagen. Die Mitglieder sind ehemalige Schülerinnen und Schüler der Musikschule Donaustadt. Ihr Auftritt wird dankenswerterweise vom Elternverein der Musikschule koordiniert.
Im Rahmen von in:visible city in aspern Seestadt PUBLIK lässt der Medienkünstler und Robotikexperte Erkin Bayirli Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an seinem Robotik-Wissen teilhaben. In einem Workshop bauen die Nachwuchsingenieure kleine Roboter, die sie mit nach Hause nehmen dürfen.
Workshop Roboterbau für Kinder von 8 – 12 Jahren
SA, 24. September 2011, 14:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung: PUBLIK@aspern-seestadt.at
Teilnahme kostenlos!
Freitag, 23. September 2011, 19:00 Uhr
aspern Seestadt PUBLIK lädt gemeinsam mit Tanz die Toleranz (ein Projekt der Caritas der Erzdiözese Wien) zum Tanz-Workshop im Rahmen von in:visible city.
Die in Haiti geborene Künstlerin Karine LaBel leitet den Workshop, der sich vor allem dem Afro-Haitianischen Tanz widmet. Unabhängig von Talent und Erfahrung, Alter und Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Herkunft, können alle Tanz- und Bewegungsbegeisterten kostenlos teilnehmen. Das Motto des Workshops ist „Tanz verbindet – über soziale, kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg!“
Eine Anmeldung ist nicht erfolderlich.
Filmen wie die Großen? Der wienXtra HandyheldInnen-Workshop bei in:visible city in aspern Seestadt PUBLIK zeigt wie´s geht & dass man mit einem Handy mehr machen kann als nur telefonieren.
Für Jugendliche ab 13 Jahren
Das Handy ist immer dabei und schräge oder mutige Alltagserlebnisse sind damit schnell gedreht. Um dem Ganzen eine professionellere Anmutung geben, zeigen dir unsere wienXtra FilmexpertInnen wie man ein Handyvideo am besten filmt, vertont und schneidet.
Im Workshop kannst du dein eigenes Video produzierten und es – wenn du willst – anschließend auf der Webseite von HANDYHELDEN veröffentlichen: www.handyhelden.at
Wann & Wo:
Freitag, der 23. September 2011
14:00 bis 18:00 Uhr
Treffpunkt: Infopoint aspern Seestadt
für Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahre
Anmeldung unter: PUBLIK@aspern-seestadt.at
Mitzubringen: Gute Laune und ein HANDY
in:visible city
Eine aspern Seestadt PUBLIK Fiktion
Freitag, 23. – Sonntag, 25. September 2011
aspern Die Seestadt Wiens
Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Welche Infrastruktur hat die Stadt eurer Träume? Welche Rolle spielt in ihr der öffentliche Raum? Wie reagiert eure Stadt der Zukunft auf brennende Herausforderungen wie das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Schere zwischen Arm und Reich, Verkehr und Energieversorgung?
Exemplarische, utopische, seriöse und unterhaltsame Antworten auf diese Fragen formuliert aspern Seestadt PUBLIK mit dem fiktionalen Stadtplanungsprojekt in:visible city: 23 Versuche, einen Holzquader von 2,5 x 2,5 x 3 Metern Größe als Ideenraum und Entwicklungslabor für Urbanität zu nutzen – präsentiert von Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds, ausgewählt von einer Jury.
Rahmenprogramm: Musik, Tanz, Slow Food & Biomarkt sowie Roboterbauen für Kinder.
Infos zu Kontakt und Anfahrt
Einladung & Aufruf zur Projekteinreichung
Invitation & Call For Projects
in:visible city
Eine aspern Seestadt PUBLIK Fiktion
An aspern Seestadt PUBLIK Vision
Baut mit an der Stadt der Ideen und inszeniert eure Ideen zur Stadt!
Join in constructing the city of ideas and put your ideas up front!
Freitag, 23. – Sonntag, 25. September 2011
aspern Die Seestadt Wiens
Friday 23rd – Sunday 25th September 2011
aspern Vienna’s urban lakeside
Download: Info zur Projekteinreichung, Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular & FAQs (deutsch/englisch).
Download: info regarding project submissions, rules of entry, registration form & FAQs (german/english).
Weitere Informationen / further information: +43 / 1 / 33 66 00 99 | http://blog.aspern-seestadt.at
Download: Medieninformation “in:visible city – Einladung & Aufruf zur Projekteinreichung”
Einsendeschluss für Projekte: Donnerstag, 15. September 2011, 12:00 Uhr an PUBLIK@aspern-seestadt.at
Closing date of entry for projects: Thursday 15th September 2011, 12:00 to PUBLIK@aspern-seestadt.at
PLEASE SCROLL DOWN FOR ENGLISH TEXT!!!
Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Welche Infrastruktur hat die Stadt eurer Träume? Welche Rolle spielt in ihr der öffentliche Raum? Wie reagiert eure Stadt der Zukunft auf brennende Herausforderungen wie das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Schere zwischen Arm und Reich, Verkehr und Energieversorgung?
Lasst eure Ideen zur Stadt der Zukunft Wirklichkeit werden!. aspern Seestadt PUBLIK stellt euch ein Wochenende lang Raum und Infrastruktur zur Verfügung. Nutzt eines der 23 Holzgerüste (B: 2,5 m, H: 2,5 m, T: 3 m) und modelliert eure Wohn- und Lebenswelt von morgen. Weiterlesen →