1. Mai: Essbare Wild- und Heilkräuter in aspern Seestadt

Essbare Wild- und Heilkräuter rund um aspern Seestadt
Mittwoch: 1. Mai 2013, 15:00 – 16:30 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen von “Wien pflanzt anders
Anreise

Sie lernen in dieser geführten Wanderung Pflanzen mit ihren typischen botanischen Merkmalen kennen, erfahren etwas über Inhaltsstoffe, ihren Gebrauch in der Volksmedizin und in der Küche.

Sammeltipps und Mythologie der Pflanzen fließen mit ein. Riechen, Schmecken und genaues Hinsehen werden die Wiedererkennung erleichtern.

Mit Karoline Grün, Kräuterpädagogin, Shiatsupraktikerin, Atemtrainerin
Treffpunkt: aspern Seestadt, Gartencontainer – neben dem Kinderspielplatz auf der Rollbahn.

20. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Schattenspiele im Schnee

Wann habt ihr das letzte Mal euren Schatten beobachtet? Besonders gut geht das, wenn der Schnee sich fein kristallin glitzernd in einer dünnen Schicht über den Asphalt legt und nur das Licht der Straßenlaternen leuchtet – die perfekte Schatten Leinwand. Weiterlesen →

19. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Der Zeitzonenkater

„Als Jetlag (aus dem Englischen von jet ‚Düsenflugzeug‘ und lag ‚Zeitdifferenz‘) wird eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (circadiane Dysrhythmie - circadiane Rhythmik) bezeichnet. Sie wird als deutsche Übertragung zuweilen auch als Zeitzonenkater bezeichnet.[1]“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jetlag)

Also der Zeitzonenkater ist es, der mir in den Knochen sitzt, nachdem ich fast drei Wochen in der Karibik verbracht habe und jetzt wieder in der Seestadt bin. Der Zeitzonenkater ist ein auf und ab zwischen Vitalität und rhythmischem Gähnen.

Dennoch habe ich es geschafft, zumindest heute einen Teil der karibischen Wärme zu importieren. Am späten Nachmittag war in der Sonne eine fast vorfrühlingshafte Temperatur spürbar. Das war der Plan, den Winter ein wenig zu verkürzen. Somit hoffe ich sehr, dass der Wetterbericht lügt, mit dem Kälteeinbruch, den er für das Wochenende vorhersagt. Es ist immer noch recht ruhig hier draußen. An der Infrastruktur wird allerdings schon gearbeitet und so werden die Gebäude für die Besucher der Seestadt wieder vorbereitet.

Mein Hase hat mich heute am Nachmittag auch schon begrüßt und ein paar Extra-Haken geschlagen. Zwei Krähen bauen Nester in den großen Pappeln im Bereich der Zufahrtsstraße. Das Erwachen des Frühlings liegt in der Luft, nur ich habe den Zeitzonenkater und werde mit jedem geschriebenem Wort müder. Dem Häuschen geht es gut und am Freitag erwarten wir gemeinsam den Besuch des ORF, der noch einen kurzen Bericht über das Probewohnen in der Seestadt drehen wird.

Leider sind die Fassaden draußen noch nicht gerade besonders grün. Es ist halt doch noch nicht Frühling.

So, bevor ich heute beim Tippen einschlafe, schließe ich mit einem verspäteten Wunsch zu einem guten Wochenstart und verabschiede mich bis zu meinem nächsten Eintrag.

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Seit 2011 wimmelt es in aspern PUBLIK. Herwig Müller hat Momentaufnahmen des Prozesses der kulturellen Zwischennutzung in ein komplexes Ganzes verwandelt. Es ist eine raffinierte, verschachtelte Phantasiewelt, eine ganze Welt für sich. Weiterlesen →

18. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Distanz

Wenn ich abends auf den Seestadt Pier spaziere, dann sehe ich die erleuchteten Fenster des Mikrohauses. Es steht da inmitten von Containern und der Eindruck, dass ich im Moment da probe -wohne wird unwirklich.  Ich habe schon an vielen Orten gewohnt und das hier ist bis jetzt das schrägste Wohnen auf das ich mich eingelassen habe. Weiterlesen →

17. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Mehr Leben

Und langsam kehren die Menschen in die Seestadt zurück: Obwohl es noch etwas früh ist, habe ich heute die ersten GärtnerInnen  des Vereins Gartenpolylog bei ihrer Arbeit im Garten beobachten können. Weiterlesen →

PUBLIK. Menschen. Hunde. Städte: 2. bis 07. Oktober 2012

PUBLIK und Parcours präsentieren:

PUBLIK. Menschen. Hunde. Städte.
Diskussion, Performance, Hundesalon

Dienstag, 02. Oktober bis Sonntag, 07. Oktober 2012

Von Dienstag, 2. bis Sonntag, 7. Oktober dreht sich am Baustellen-Gelände von aspern Die Seestadt Wiens alles um den vierbeinigen besten Freund des Menschen. Hunde nehmen im sozialen Gefüge der Stadt eine wichtige Rolle als Kommunikatoren und Begleiter ein. Im stadtplanerischen Kontext wird ihnen, abgesehen von vereinzelten Hundezonen, jedoch nur wenig Raum zugesprochen. content associates greifen im Rahmen von PUBLIK, dem Kultur- und Kommunikationsprogramm von aspern Seestadt, das Thema „Hund in der Stadt“ auf und laden zu Diskussionen, Performances und einem Hundesalon mit Modenschau. Weiterlesen →

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Fotorückblick: Permaculture Design Course

Im Rahmen des von 13. bis 29. September 2012 stattfindenden Permaculture Design Course in aspern Seestadt erarbeiteten StudentInnen unterschiedlichster Disziplinen (Architektur und Städtebau; Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei; Umweltschutz) aus ganz Europa unter der Leitung von emer. Univ. Prof. Werner Kvarda die Prinzipien des Permakultur-Designs.

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Impressionen aus dem Seestadtgarten

An vier Wochendenden im September konnten große und kleine GartenfreundInnen in der künftigen Seestadt Aspekte des naturnahen Gärtnerns im Rahmen von diversen WienXtra Mini-Workshops erleben. Jeder Mini-Workshop widmete sich einem anderen Thema und gliedert sich in einen kurzen Theorieteil, eine praktische Baueinheit für die Großen und passende Spiele für die kleinen BegleiterInnen!

Unter anderem wurden Kartoffel geerntet, ein Insektenhotel gebaut sowie Käuter gesammelt und verarbeitet.

Ein ganzer Kontinent kann gar nicht untergehen

Ravels Klavierkonzert in G-Dur wird die Veränderung bringen. Es soll mir helfen, meine Gedanken zu ordnen und auf ein gemeinsames Ziel zu richten. Der für mich nicht sichtbare Dirigent (es ist Claudio Abbado) führt nicht nur die Musiker des Orchesters durch die Partitur, sondern bedeutet auch mir, jegliche Ablenkung zu vergessen und mich seinem, Arabesken ins Nichts zeichnenden Dirigentenstab zu überlassen. Das kommt mir ein wenig übertrieben vor, schließlich bin ich Freischaffender. Ich beschäftige mich – so lobenswert das ist – nicht damit, das Werk anderer zur Aufführung zu bringen, sondern … außerdem habe ich noch nie mit Herrn Abbado gearbeitet und war bei keiner der Proben dabei. Ich hatte keine Gelegenheit, mich auf die – wie soll ich sagen – Handschrift dieses Meisters einzustellen. Ich bin immer zu spät dran und beschließe daher, Ravels Stück indirekt für mich arbeiten zu lassen. Ich begegne ihm wie dem Verkehr vor dem Fenster, dem Soundtrack der Stadt, der ein Bestandteil ist, der dazu gehört, vor dem es kein Entkommen gibt.

(Textbeitrag: Hanno Millesi) Weiterlesen →

WienXtra Familientage im Seestadtgarten: Nützlinge

Wochenendtipp für Kinder & Familien: am kommenden Samstag, 29. September 2012, laden PUBLIK und der Verein Gartenpolylog zum vierten und letzten WienXtra Familientag, der unter dem Motto “Nützlinge im Garten” steht.

Anmeldung: garten@aspern–seestadt.at und 0681/20567367
Max. TeilnehmerInnenzahl 10 Erwachsene und 10 Kinder. Mind. 3 Erwachsene/3 Kinder
Teilnahme für Jung und Alt kostenlos! Weiterlesen →

Club 22: Menschen. Hunde. Städte

Dienstag, 2. Oktober 2012, 19:30 Uhr
1220 Wien, aspern Seestadt, altes Flugfeld
Kostenloser Shuttlebus ab U2-Station Aspernstraße um 18.45 Uhr und 19.15 Uhr
Club 22 ist Teil des Programms PUBLIK. Menschen. Hunde. Städte

Der Hund bringt Menschen zusammen, wo diese es selbst nicht vermögen. Im städtischen Kontext sind Hunde wichtige Begleiter und Vermittler. Umgekehrt schätzen auch Hunde das Leben in der Stadt. Sie sehen sie als Lebensraum mit viel Abwechslung und Vierbeinergeselligkeit – so die Meinung von Hundepsychologen. Im stadtplanerischen Kontext wird Hunden und ihren BesitzerInnen jedoch nur wenig Raum zugesprochen. Weiterlesen →

Mies. FESTIVAL – Architekturfest Wien

6. Oktober 2012, ab 15:00 Uhr in aspern Seestadt
Kostenloses Busshuttle und freier Eintritt!

Am 6. Oktober versammeln sich Architekturinteressierte und -schaffende auf dem Boden einer zukünftigen Stadt: aspern Die Seestadt Wiens. Mit kreativen Vorträgen, bisschen Zauberstaub, einem Special Mies.-Screening und einer Reihe an DJ-Sets, bringen wir Kultur in die wachsende (Stadt)Landschaft.

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Rückblick: Österreichische Radbot_Innen-Meisterschaft 2012

Von 24. bis 26. August 2012 wurde unter FahrradbotInnen aus ganz Österreich der beste Radbote und die beste Radbotin des Landes gesucht. Austragungsort: aspern Die Seestadt Wiens.

Mehr unter www.oerbm2012.tk

6. Österreichische FahrradbotInnen-Meisterschaft

in aspern Die Seestadt Wiens

Es ist wieder soweit: Vom 24. bis zum 26. August wird unter FahrradbotInnen aus ganz Österreich der beste Radbote und die beste Radbotin des Landes gesucht. Wer sich am Ende österreichischer Radbotenmeister nennen will, muss sich in vier verschiedenen Disziplinen bewähren, denn nur der beste Allrounder hat eine Chance auf den Titel.

Doch nicht nur die gebotenen Höchstleistungen der Athleten sollen das Publikum begeistern. Rund um die sportlichen Wettkämpfe zur OERBM 2012 wird es ein buntes Rahmenprogramm mit Partys, Bike-Polo, Workshops, Radbazar, Fahrradkino u.v.m. geben.

Weitere Infos gibt es auf www.oerbm2012.tk

Permaculture Design Course in der Seestadt

Im Rahmen des von 13. bis 29. September 2012 stattfindenden Permaculture Design Course in aspern Seestadt erarbeiten StudentInnen unterschiedlichster Disziplinen (Architektur und Städtebau; Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei; Umweltschutz) aus ganz Europa unter der Leitung von emer. Univ. Prof. Werner Kvarda die Prinzipien des Permakultur-Designs. In disziplinübergreifenden Projektarbeiten wird theoretisch erarbeitetes Wissen anschließend in die Praxis umgesetzt.

Ziel des Permacultur Design Course ist, der Permakultur zugrundeliegenden Thesen, Ausdruck zu verleihen bzw. diese auch weiter zu entwickeln. Die Ergebnisse der Forschungs- und Projektwochen werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weitere Infos folgen demnächst!

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BUDDIES, BODIES, BOTS and BUBBLES

Versuchsanordnungen, Improvisationen in und um die FABRIK PUBLIK in aspern Seestadt

30. Juli  bis 05. August 2012
Täglich ab 10:00 Uhr bis in die Abendstunden mit open End. Tagesauskunft beim Infopoint oder unter +43 / 1 / 33660099

Mit

Daniel Aschwanden  Performer / Choreograf
Niki Passath Medienkünstler
Connie Böhnisch Choreografin/Tänzerin
Michael Liszt Textile Kunst
Markus Liszt Technik
Wolf Andreykov Koch

Aufbauend auf Ihrer künstlerischen Begegnung unter anderem im Rahmen von PARCOURS II (2011) treffen sich die beteiligten KünstlerInnen um mit transmedialen Ansätzen zu spielen. In dieser konzentrierten und zeitlich begrenzten Arbeitsphase wird an medialen Schnittstellen ohne Zwang zum Output geforscht und künstlerisch experimentiert. Das lustvolle Initiieren neuer Prozesse steht im Zentrum des gemeinsamen Tuns. Oftmals tragen gerade diese Prozesse „zweckfreier Arbeit“ das Potential in sich als Meilensteine auf dem Weg zu neuen Konzepten zu erweisen und lassen sich in unterschiedlichen Formen in die künstlerische Arbeit integrieren. Weiterlesen →

aspern100 – der Alltag der Zukunft

Nach Ende des Projekts ASPERN 100 und nach 100 Stunden im Mikrohaus hat sich das Institut für Alltagsforschung (www.alltagsforschung.org) ein paar Gedanken über  Simulationen und das Leben in der Zukunft gemacht… Weiterlesen →

stadt.schreiben: Matta-Clark

Am Küchentisch dürfte ich nochmals eingenickt sein. Auf alle Fälle schreckt mich ein Geräusch auf, das wie das Zusammenklappen der Absätze strammer Soldatenstiefel klingt. Ein metallener Klacks. Es handelt sich um den Toaster, aus dem zwei Toastscheiben in die Höhe schießen – als öffne sich die Startbox eines hoch dotierten und mit Amphetaminen voll gestopften Rennpferds. Es kann losgehen! In ihrer Parallelität erinnern mich die beiden Toastscheiben daran, dass der Mensch zwei Seiten hat. Wie in einem Wörterbuch ist er in eine linke und eine rechte Spalte aufgeteilt. Links und rechts geht es um die gleichen Begriffe, aber das erkennt nur, wer mit dem dahinter verborgenen System vertraut ist.

(Textbeitrag: Hanno Millesi) Weiterlesen →

aspern100 – Videotagebuch Part 4


Im 4. Eintrag der Videotagebuches stellt das Institut für Alltagsforschung einige Gadgets vor, die wir in der Zukunft unbedingt brauchen werden. In ihrer Bastel-Ästhetik sind sie auch eine Hommage an den Cargo-Kult, der kurz nach dem 2. Weltkrieg in Melanesien praktiziert wurde: Mit dem Nachbau von Flugzeugen aus Holz, dem Nachahmen von Signalleuchten durch Feuer oder die Errichtung von Funkstationen aus Bambus hofften die Anhänger des Kults, die Amerikaner zurückzuholen, die während des Krieges so viele großartige Dinge auf die Inseln gebracht hatten. Weiterlesen →

aspern100 – Videotagebuch Part 3

Im dritten Eintrag des Videotagebuchs des Instituts für Alltagsforschung absolviert das Team der ASPERN 100-Mission sein tägliches Fitnessprogramm.

aspern100 – Videotagebuch Part 2


Im zweiten Eintrag des Videotagebuchs des Instituts für Alltagsforschung gibt es eine kurze Führung durch das Mikrohaus, in dem die Simulation des Alltags der Zukunft durchgeführt wird.

aspern100 – Videotagebuch Part 1

Der erste Eintrag ins Videotagebuch im Rahmen von ASPERN100: Unboxing des Schlüssels und ab in die Arbeitsklamotten

aspern100 – Institut für Alltagsforschung

Vor 15 Stunden und 58 Minuten begann ASPERN100 – eine einhunderstündige Simulation des Alltags der Zukunft, die vom Institut für Alltagsforschung in einem der Mikrohäuser von aspern Seestadt durchgeführt wird. Inspiriert wurde dieses Projekt von MARS500, der Simulation eines Raumfluges zum Mars (inkl. 40 Tage Aufenthalt), der von der ESA 2010/2011 durchgeführt wurde. Im Rahmen dieses Projekts wurden 4 Astronauten in furnierverkleidete Container in einem Moskauer Forschungsinstitut gepfercht. So viel Zeit haben wir leider nicht, dafür aber schönere Raumanzüge.

Die ersten Stunden der Simulation verbrachte das Team des Instituts mit dem Unboxing des Schlüssels, dem bisher erfolgreichen Versuch dem Hitzetod zu entkommen und mit der Entwicklung von Dingen, die im Alltag der Zukunft mitmischen sollten. Geordnet nach Listen mit Überschriften wie “most anticipated future innovations” “Retrotrends 2025″ oder “in Zukunft bei Hofer” wurden Dinge gesammelt, die es noch nicht gibt aber recht dringend gebraucht werden, z.B. die “It’s time to say goodbye-app”, die einem sagt, wann es Zeit ist zu gehen, die nicht-stechende Gelse oder reißfeste Küchenrolle.

Der heutige Tag begann (auch das eine Inspiration von MARS500) mit einem ausgefeilten Fitnessprogramm. Für die kommenden Stunden sieht das Programm der Mission den Bau von Prototypen der “most anticipated future innovations” vor.

SummerFlame – Öffentliche Shows

Mi, 4. Juli
20.30 Uhr: Welcome Variete
21.30 Uhr: Silent Disco

Do, 5. Juli
20.30 Uhr: Concept Shows
21.30 Uhr: Fire Open Stage
22.30 Uhr: Silent Disco

Fr, 6. Juli
20.30 Uhr: Non Fire Open Stage
21.30 Uhr: Magma Firetheater
22.30 Uhr: AIRtist Concert

Sa, 7. Juli
20.30 Uhr: Le Lido – Graduation Show
21.30 Uhr: Fire Variete
22.30 Uhr: Reggae Party DJ Buju

Kostenloses Busshuttle
zu den Shows und Konzerten am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag:
U2 Aspernstr. nach PUBLIK: 18:30 / 19:00
PUBLIK nach U2 Aspernstr.: 22:30 / 23:00 / 23:30

Workshop-Agenda: www.summerflame.org/agenda

Tickets vor Ort: Festivalpass (€ 60), Tagespass (€ 12,50)

stadt.schreiben: Hausbesitzernot

Ich sehne mich nach jemandem, der die Wände besitzt, in denen ich wohne. Vermisse die Möglichkeit, diesen anzurufen, um ihn zu loben für die hohe Qualität der elektrischen Leitungen, für die hervorragende Renovierung der Flügeltüren aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, für den großartig sanierten Parkettboden, in den ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Glatt genug, um den nackten Füßen einen angenehmen Untergrund zu bieten, rau genug, um mir vorzumachen, ich lebte in einem organischen Objekt.

Den Großteil unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen, großzügigen Schachteln, errichtet aus Ziegelmauern, Beton, Holz, mit ziemlich geraden Wänden, traditionell weiß, angenehm geräumig. Es wäre mir ein Anliegen, zu wissen, wer meine spezielle Schachtel besitzt, wem ich monatlich eine ordentliche Summe Geld überweise, es wäre mir eine Genugtuung, seine Telefonnummer zur Verfügung zu haben, ihn anrufen zu können, ihm dafür danken zu können, dass er fürsorglich die entsprechende Firma beauftragt hat, mein Bad mit einer schimmelwehrenden Farbe zu streichen, dass meine Fenster so gut schließen, dass ich, wenn sie geschlossen sind, wirklich gar nichts von dem höre, was auf der Strasse vor sich geht. Dass er sich an die landesüblichen Gesetze hält und die Miete nur dem Verbraucherpreisindex anpasst. Dass ich einen unbefristeten Vertrag habe.

Ich lerne wechselnde Hausverwaltungen kennen, sie schlendern plaudernd durch meine Räume, fotografieren Risse. Ich bitte sie um die Telefonnummer des Hausbesitzers. Sie würden sie mir niemals geben. Völlig unmöglich. Sie seien meine Ansprechpartner. Sie ändern sich alle paar Monate. Kein Problem. Sie seien meine Ansprechpartner.

Bitte, ich möchte ihn nur loben!

Es ist unmöglich.

Ich habe einen unbefristeten Vertrag mit einem unbekannten Subjekt.

Mir fällt eine Lösung ein, wie ich allen Widerständen zum Trotz, den Hausbesitzer kennenlernen könnte. Ich werde meine vier Wände käuflich erwerben. Ich frage bei der Verwaltung an, wie, bitte, kann ich den Hausbesitzer kontaktieren, ich möchte meine Behausung kaufen. Das sei völlig unmöglich, lautet die Antwort.

Wie es aussieht, werde ich lebenslänglich, einen Hausbesitzer vermissen müssen. Er gehört zu einer aussterbenden Art, die vor jeglichem Kontakt mit real existierenden Menschen in Schutz genommen werden muss.

(Textbeitrag: Andrea Grill)

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Fotorückblick: Fliegende und schwimmende Architektur

Am Wochenende fand bei günstigen Windverhältnissen am PUBLIK-Areal der Praxisteil des Moduls „experimenteller Hochbau“  der TU Wien als Gemeinschaftsprojekt mit der Abteilung Textil der Universität für angewandte Kunst statt. Titel: „Fliegende und schwimmende Architektur“. Vor Ort loteten die Studierenden das Spannungsfeld zwischen Flugfeld Aspern und aspern Die Seestadt Wiens aus.

Projektpartner: experimonde | Clemens Lehner, Carolin Lotz, P. Michael Schultes; TU Wien, Abt. Hochbau 1; Universität für angewandte Kunst Wien, Abt. Textil. Kontakt: P. Michael Schultes. experimonde | die Welt des Experiments inspiriert und öffnet Räume für Experimente im Kontext nachhaltiger Architektur.

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Grüße aus dem Seestadtgarten

Im Gemeinschaftsgarten der Seestadt wächst und geiht das Angebaute! Die kleinen und großen SeestadtgärtnerInnen haben im Moment alle Hände voll zu tun, Gemüse, Käuter und Obst mit ausreichend Wasser zu versorgen. Wer mitgärtnern möchte, meldet sich unter garten@aspern-seestadt.at bzw. +43 / 1 / 33 66 00 99.

stadt.schreiberin Andrea Grill liest aus ihren Texten (c) Philipp KerberHanno Millesi und Andrea Grill liesen aus ihren Texten zum Literaturprojekt stadt.schreiben (c) Philipp Kerberstadt.schreiber Thomas Ballhausen liest aus ihren Texten (c) Philipp KerberLesung und Performance: stadt.schreiben (c) Philipp KerberLesung und Performance: stadt.schreiben (c) Philipp KerberLesung und Performance: stadt.schreiben (c) Philipp KerberLesung und Performance: stadt.schreiben (c) Philipp KerberLesung und Performance: stadt.schreiben (c) Philipp Kerber

Fotorückblick stadt.schreiben: Lesung und Performance

Rund 30 Personen folgten am 11. Juni 2012  in der neuen FABRIK PUBLIK den Textvorträgen von Hanno Millesi, Andrea Grill und Thomas Ballhausen.
Die Performance system_m eröffneten FIDE Weltschachbundmeister Harald Pingitzer  (Kampfstärke 2300 ELO Punkte) und dem österreichischen Meister René Schwab (Kampfstärke 2200 ELO Punkte) mit einer Partie Bullet-Schach auf dem Rücken des Performers Daniel Aschwanden. Er versetzte die beiden Schachmeister auch physisch in Bewegung, indem er kontinuierlich seine Position im Raum veränderte und diese notgedrungen folgen müssten, wollten sie zum Zug kommen.
Eine weitere Partie Schach im Modell der FABRIK PUBLIK löste abwechselnd 64 Textfragmente Thomas Ballhausens aus,  ehe im letzten Teil der Performance Daniel Aschwanden in den Projektions- bzw. Klangräumen von Conny Zenk und Matthias Hurtl improvisierte.

Aktionsradius Wien: Stadtflanerie in der Seestadt

Freitag, 22. Juni 2012. 16:00 Uhr

Performativer Stadtspaziergang durch ein städtebauliches Zukunftsareal. Der Performer und Choreograf Daniel Aschwanden betrachtet das Flanieren als kollektive Improvisation und führt interessierte StadtspaziergängerInnen durch die künftige Seestadt, die sich gerade im Zustand der Transformation von rural anmutender Brache zur Wiener Zukunftsstadt befindet. Das Stadtentwicklungsgebiet, mit 240 ha eines der Größten in Europa, eröffnet eine Vielzahl von Erwartungen, Lesarten, Projektionen, und erscheint besonders in diesem Übergangsstadium als grenzenloser Möglichkeitsraum. Weiterlesen →